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Moderne Astrologie
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25.10.2026

Moon Guide zum Stier-Vollmond 2026

Bei diesem Vollmond bilden Sonne und Mond ein T-Quadrat mit Pluto, während Venus als Vollmond-Herrscherin rückläufig ist: Ein Sturm zieht auf, dessen reinigende Wirkung besonders intensiv spürbar ist.
Phi

Der Vollmond am 26. Oktober 2026 um 05:11 Uhr findet auf 2°45‘ im Zeichen Stier statt. Genau am Tag des Vollmonds bilden Sonne und Mond ein T-Quadrat mit Pluto, während Venus als Herrscherin dieses Vollmonds rückläufig ist. Damit hat dieser Vollmond eine gewaltige Sprengkraft und birgt zugleich ein außergewöhnliches Potenzial für Befreiung, dessen Wirkung besonders intensiv spürbar ist und wie ein Sturm aufzieht.

Manchmal muss ein Sturm alles durcheinanderwirbeln, damit wir wieder klar sehen können.

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Beim Vollmond stehen sich Sonne und Mond exakt gegenüber. Und immer, wenn sich etwas exakt gegenübersteht, spiegelt es sich. Das Licht der Sonne wird vom Mond aufgenommen und zurückgeworfen und genau das geschieht auch in unseren Tiefen. Das Licht dringt dorthin vor, wo sonst Dunkelheit herrscht, und macht sichtbar, was dort lange verborgen lag. Was uns im Außen begegnet, zeigt sich wie in einem Spiegel und lässt uns erkennen, was in uns dazu beiträgt, dass sich unser Leben auf diese Art und Weise darstellt. Bei diesem Vollmond steht die Sonne im Skorpion und tiefer als der Skorpion dringt kein anderes Zeichen des Tierkreises. Das bedeutet, die Energie, die sich gerade zusammenbraut, führt uns tief in unsere Psyche hinein, zu all dem, was wir lange nicht sehen wollten. Es ist die Zeit für Schattenarbeit und tiefe Heilung schlechthin.

Hinzu kommt, dass wir uns durch Merkur und Venus rückläufig ohnehin in einer Phase befinden, in der wir erkennen können, wie sehr unsere Vergangenheit noch immer unsere Gegenwart beeinflusst. Merkur rückläufig im Skorpion führt uns in die tiefsten Schichten unserer Denkstrukturen: Warum denken wir auf diese Art? Warum bewerten und interpretieren wir das, was im Außen geschieht, genau so? Und Venus, die lange rückläufig durch den Skorpion gewandert ist und nun in die Waage zurückkehrt, hat vieles aus den Tiefen nach oben befördert, was mit unseren Werten, unserem Selbstwert, unseren Beziehungen und unserer Fülle zu tun hat. Welche Überzeugungen haben wir übernommen? Welche Schutzstrategien haben wir entwickelt? Und welche unsichtbaren Grenzen haben wir uns selbst gesetzt?

Spannend ist dabei, dass wir mit dem Neumond in der Waage und dem Vollmond im Stier gleich zwei Moon-Events in den Zeichen erleben, die Venus zugeordnet sind, und das ausgerechnet während ihrer Rückläufigkeit. Sie sind weitere Puzzlestücke, die die Themen dieser besonderen Venus-Phase auf den Tisch bringen.

Und so wird dieser Vollmond zu dem Moon Event, das uns vollkommen mit unseren inneren Tiefen und ihrer Intensität konfrontiert. Wir können uns nicht länger vor unserer eigenen Gefühlswelt verbarrikadieren. Es kann sich anfühlen, als würde ein Sturm über uns hereinbrechen. Und so sehr wir uns auch wünschen mögen, er würde an uns vorüberziehen: Dieser Sturm will durchlebt werden. Er ist notwendig. Denn solche Konstellationen wirken nie gegen uns, sie wirken immer für uns.

Ich erinnere mich an einen heftigen Sturm auf Hawaii, der über mehrere Tage hinweg wütete und große Zerstörung hinterließ. Doch was sich mir am tiefsten eingeprägt hat, war nicht die Gewalt des Sturms, sondern der beinahe magische Moment danach. Als das Sonnenlicht zum ersten Mal wieder durch die Wolken brach, die Vögel zu zwitschern begannen und eine fast schon unwirkliche Ruhe einkehrte. Überall waren noch die Spuren des Chaos zu sehen, und doch lag ein solcher Frieden über allem. Dieser Moment besaß etwas so Friedliches, etwas so Ruhiges, etwas so Magisches. Es war der Zauber des Entstehens.

Genau dafür steht dieser Vollmond. Stürme sind in unserem Leben oft so notwendig, weil sie all das wegpusten, was nicht mehr zu uns gehört. Und nach dem Sturm blicken wir mit so viel frischeren, klareren Augen darauf, was unser Leben ausmacht, was uns wirklich wichtig ist und wohin es für uns jetzt gehen soll.

So ist jede Zerstörung zugleich ein Anfang. Das Chaos ist nicht das Ende der Ordnung, sondern der Raum, in dem sich eine neue, wahrhaftigere Ordnung formen kann. Wo zieht in meinem Leben gerade ein Sturm auf? Und warum ist es, mit Blick auf meine aktuelle Lebenssituation, so gut, dass er kommt?

Das T-Quadrat mit Pluto: Stirb und Werde

Der Stier steht eigentlich für Ruhe, Beständigkeit und Genuss. Dass dieser Vollmond dennoch einem Sturm gleicht, liegt an Pluto. Sonne und Mond stehen sich gegenüber und bilden beide ein Quadrat zu Pluto im Wassermann. So entsteht ein T-Quadrat, an dessen Spitze Pluto steht, der Herrscher des Skorpions. Diese Aspektfigur konfrontiert uns mit der ganzen Intensität des plutonischen Stirb und Werde.

Pluto ist der Planet der Transformation, der Alchemie, der Metamorphose. Er steht für das Sterben und die Wiedergeburt des Phönix. Wir durchleben viele Tode in unserem Leben und werden auch innerhalb einer einzigen Inkarnation immer wieder neu geboren. Eine Version von uns stirbt auf einer niedrigeren Entwicklungsstufe, und wir werden auf einer höheren Stufe wiedergeboren. Wie die Schlange, die aus ihrer alten Haut herausgewachsen ist: Sie streift sie ab, weil sich darunter eine neue gebildet hat.

Manchmal braucht es eben einen Sturm, um etwas niederzureißen, das wir selbst niemals freiwillig losgelassen hätten.

Unter diesem Vollmond können alte Gefühle und Verletzungen mit erstaunlicher Wucht an die Oberfläche gelangen. Pluto im Quadrat zum Mond kann alte emotionale Prägungen aufwühlen, sodass eine gewisse Schwere im Feld liegen kann. Im Quadrat zur Sonne stellt er jene Selbstbilder infrage, die darüber entscheiden, was wir uns zutrauen und überhaupt zu verdienen glauben. Doch ich glaube, dass wir dabei etwas viel Größeres erkennen dürfen: Wie häufig stehen wir eigentlich selbst zwischen uns und dem Leben, das wir uns wünschen?

Wir sehnen uns nach Fülle und halten gleichzeitig an der Überzeugung fest, dass Geld immer mit Anstrengung verbunden sein muss. Wir wünschen uns Leichtigkeit, aber misstrauen allem, was sich zu einfach anfühlt. Wir träumen von tiefen Verbindungen und ziehen uns zurück, sobald echte Nähe entsteht. Wir wünschen uns ein erfülltes Leben und erlauben uns kaum, das Gute wirklich zu genießen.

Manchmal sind es nicht die äußeren Umstände, die unsere Möglichkeiten begrenzen, sondern die inneren Schutzmechanismen, mit denen wir das abwehren, wonach wir uns am meisten sehnen. Und das Verrückte daran? Diese Mechanismen haben uns irgendwann einmal gedient. Jeder Anteil in uns, selbst jener, unter dem wir leiden, erfüllt einen Zweck. Und solange er uns einen Dienst erweist, lassen wir ihn nicht los, ganz gleich, wie sehr unser Wachbewusstsein sich etwas anderes wünscht. Doch was uns früher Sicherheit gegeben hat, kann heute zu dem werden, was uns von unserer eigenen Fülle trennt.

Genau hier liegt das Geschenk der skorpionischen Energie: Sie bringt nicht nur Tiefe, sondern auch einen außergewöhnlichen psychologischen Scharfsinn mit sich. Mit intuitiver Präzision erfasst sie jenes eine Detail, das erklärt, warum sich Dinge in uns auf eine bestimmte Art anfühlen, warum sie sich immer wieder wiederholen und warum sich der Kreislauf bislang nicht beenden ließ. Wir erkennen, wie alles in uns miteinander verwoben ist: mit unserer Kindheit, mit der Beziehung zu unseren Eltern, zu unseren Geschwistern, zur ersten großen Liebe. Und in dem Moment, in dem sich diese Zusammenhänge offenbaren, verliert das Alte seine Macht über uns. Denn was wir in seiner Tiefe verstanden haben, muss sich nicht länger wiederholen.

Vielleicht ist es jetzt an der Zeit, nicht nur alte Verletzungen zu verstehen, sondern auch die Loyalität zu überholten Geschichten aufzugeben. Geschichten, die wir über uns selbst erzählen. Über Geld, Liebe, Gesundheit, Erfolg und darüber, wie viel Glück ein Mensch überhaupt haben darf. Manche dieser Geschichten reichen weit über unsere eigenen Erfahrungen hinaus. Sie wurden uns vorgelebt, weitergegeben und über Generationen hinweg für wahr gehalten. Aber wir müssen sie nicht fortschreiben.

Dieser Vollmond ist ein großer, bedeutsamer Vollmond des Loslassens. Selbstangriffen kann endlich Einhalt geboten werden, toxische Muster im eigenen Inneren können befriedet werden, und Gefühlsstränge, die immer aktiv waren, dürfen an ihrer Ursache gepackt und geheilt werden. Im Auge des Sturms können wir loslassen. Und gerade deshalb ist dieses Loslassen so nachhaltig. Denn manchmal müssen die alten Strukturen regelrecht weggepustet werden, damit wir erkennen, dass wir längst über sie hinausgewachsen sind.

Und so gleicht dieser Moment einer Häutung. Was stirbt, ist nur die Form, die ihm zu eng geworden ist, nicht das Wesen selbst. Was ist mir wirklich wichtig und wo handle ich noch immer gegen genau das, was ich eigentlich in mein Leben einladen möchte?

Venus als Vollmond-Herrscherin: Die Heilung der Selbstwertwunde

Als Herrscherin dieses Vollmonds rückt Venus die Themen Werte, Selbstwert, Liebe und Fülle in den Vordergrund. Gerade weil sie rückläufig ist, werden all diese Themen dort verstärkt, wo sie in unserem Leben ohnehin gerade im Raum stehen.

Während ihrer Rückläufigkeit im Skorpion war vieles im Feld, das sich schwer greifen ließ. Die skorpionische Energie verschleiert: Sie arbeitet mit verdeckten Dynamiken und verborgenen Motiven und kennt das Bedürfnis, nach außen stark zu wirken, ganz gleich, wie es im Inneren aussieht. Vielleicht haben wir in den letzten Wochen erkannt, wo wir uns stärker, tougher oder machtvoller geben, als wir uns fühlen. Wo wir vorgeben, unseren Selbstwert klar zu verteidigen, während wir innerlich zutiefst verunsichert sind. Wo wir Menschen auf Distanz halten und so tun, als würde uns etwas nicht berühren, einfach weil wir gelernt haben, uns so zu schützen. Doch ist diese Strategie noch dienlich? Für uns selbst, für unsere Verbindungen und für die Fülle, die sich in unserem Leben ausbreiten möchte?

In der Vollmondwoche bildet Venus zudem eine Opposition zu Chiron, exakt am 28. Oktober. Diese Opposition berührt eine sehr alte Wunde: das Gefühl, nicht genug zu sein. Gerade dann, wenn wir authentisch sind, unsere Kernwerte zum Ausdruck bringen und klare Grenzen ziehen, kann diese Selbstwertwunde schmerzhaft spürbar werden. Vielleicht erleben wir in Begegnungen und Gesprächen, dass unsere Grenzen nicht wahrgenommen, unsere Werte nicht respektiert oder unser Wert nicht gesehen wird.

Doch das Außen ist immer eine Spiegelung unseres Inneren. Wenn andere unsere Grenzen nicht wahren, dann gibt es Grenzen, die wir auch selbst noch überschreiten. Statt anzuklagen oder in den Konflikt zu gehen, dürfen wir den Blick nach innen richten: Wo gehen wir noch über unsere eigenen Grenzen hinweg? Wo fordern wir mehr von uns, als wir eigentlich geben können? Und wo wünschen wir uns Klarheit von anderen, die wir uns selbst noch nicht schenken?

Darin liegt die verborgene Chance dieser Woche. Jede Verletzung, die uns im Außen begegnet, wird zum Wegweiser zurück zu uns selbst. Sie zeigt uns, wo wir uns noch nicht vollständig angenommen haben, und lädt uns ein, diese Lücke mit Selbstachtung zu füllen. Wahre Heilung beginnt dort, wo wir aufhören, im Außen zu suchen, was nur wir selbst uns geben können.

Lilith und die Mondknoten: Nach dem Sturm kommt die Klarheit

Inmitten dieser Spannung verbindet sich die Sonne am 28. Oktober in einem Sextil mit Lilith im Steinbock. Diese Verbindung schenkt uns Klarheit über unser „Ich bin“ und verhilft uns zu jener inneren Autorität, mit der wir für uns definieren dürfen, was geht und was nicht. Wir dürfen die Spielregeln selbst bestimmen und nach unseren eigenen Regeln spielen.

„Ich ruhe in meinem Selbstwert. Meine Werte sind nicht verhandelbar. Aus meinen Werten erwachsen meine Grenzen, und ich respektiere meine Grenzen.“

Am 30. Oktober folgt eine besonders heilsame Konstellation: Venus bildet ein Trigon zum Nordknoten im Wassermann und ein Sextil zum Südknoten im Löwen. Nach den stürmischen Tagen, in denen wir durch andere Menschen so viel über den Umgang mit uns selbst lernen, stellen wir nun die Weichen neu. Für einen neuen Umgang mit unserem Selbstwert, mit Liebe, Partnerschaft und Beziehung, mit Fülle und mit unseren Werten.

All das, was sich jetzt spannungsreich anfühlt, dient letztlich dazu, dass wir für die Zukunft klar definieren können, was wir uns in Beziehungen wünschen, wie sich Liebe anfühlen soll, wie viel Fülle wir in unserem Leben zulassen möchten und welche Werte für uns unverhandelbar sind. Und so kann es sein, dass sich gegen Ende der Woche die Dinge auf einmal klären und wir mit großer Klarheit erkennen, wo unsere Grenzen verlaufen, was unsere Prioritäten und Standards sind und wie wir in Zukunft in Beziehung gehen möchten, nicht zuletzt in der Beziehung mit uns selbst.

Der Sturm zieht durch und danach entscheiden wir neu, was in unserem Leben wachsen darf. Denn Freiheit bedeutet nicht, keine Grenzen zu haben, sondern die eigenen Grenzen aus innerer Wahrheit heraus zu ziehen.

Full Moon Guide

Mein Full Moon Guide hilft dir herauszufinden, ob sich der bevorstehende Vollmond aufgrund von bestimmten Planetenpositionen deines Geburtscharts besonders intensiv auf dich auswirkt. Da der Vollmond am 26. Oktober 2026 im fixen Zeichen Stier stattfindet, spüren alle fixen Zeichen seine Wirkung in besonderem Maße. Zu den fixen Zeichen zählen Stier, Löwe, Skorpion und Wassermann.

Wichtige Infos für Anfänger:
Es kommt nicht allein auf dein Sonnenzeichen (Sternzeichen) an. Selbst wenn dein Sonnenzeichen kein fixes Zeichen aufweist, ist es möglich, dass ein anderer deiner persönlichen Planeten (Sonne, Mond, Merkur, Venus & Mars) oder dein Aszendent in einem fixen Zeichen steht.

1.     Die fixen Zeichen
Schaue in deinem Geburtschart nach, ob sich Planeten in den fixen Zeichen Stier, Löwe, Skorpion oder Wassermann befinden.

2.     Die genaue Gradzahl
Prüfe im Folgenden, ob die Planeten deines Geburtscharts, die in einem der vier fixen Zeichen stehen, sich im Bereich 0° bis 8°Grad befinden.

3.     Das betroffene Planetenprinzip
Je nachdem, welcher Planet sich im oben genannten Bereich in einem der vier fixen Zeichen befindet, verrät er dir, auf welche Art und Weise sich der Vollmond in deinem Leben auswirkt. Wenn beispielsweise Merkur in deinem Geburtschart in diesem Bereich steht, werden die Themenbereiche, die Merkur zugeordnet werden, durch den Vollmond angesprochen. Merkur ist der Planet unserer Kommunikation und Wahrnehmung. Vielleicht spürst du beim Vollmond, dass du dich vielen Dingen in letzter Zeit zu emotional angenähert hast und dass es Zeit wird, ganz vernünftig zu sein und mehr Eigenverantwortung zu übernehmen. Rund um den Vollmond finden dich ganz neue Denk- und Lösungsansätze, die dir aufzeigen, wie anders sich ein Lebenssachverhalt darstellen kann, wenn du dich aus dem Geschehen heraus zoomst und der Stimme deines Herzens folgst.

Die unterschiedliche Wirkung des Stier-Vollmonds auf die einzelnen fixen Zeichen
Die Stier-Energie

Als stier-betonte Person hast du in den letzten Jahren einen tiefgreifenden Wandlungsprozess erlebt. Sieben Jahre lang hat Uranus dein Zeichen durchwandert und dich immer wieder aufgerufen, dich neu zu erfinden, alte Sicherheiten loszulassen und mutig in deine eigene Freiheit hineinzuwachsen. Seit dem Frühjahr 2026 ist dieser große Zyklus abgeschlossen. Und nun steht der Vollmond in deinem Zeichen, im Quadrat zu Pluto. Und was Uranus aufgebrochen hat, möchte Pluto jetzt in der Tiefe verwandeln. Es geht nicht mehr nur darum, äußere Strukturen zu verändern, sondern um die inneren Überzeugungen, die darunter liegen: über deinen Wert, über Geld und Sicherheit, darüber, wie viel Genuss, Leichtigkeit und Fülle du dir zugestehst. Venus, deine Zeichenherrscherin, ist rückläufig und lädt dich ein, deine Werte von Grund auf neu zu definieren.

Gerade weil du so viel Beständigkeit in dir trägst, hältst du manchmal an Dingen fest, aus denen du längst herausgewachsen bist. An Gewohnheiten, Beziehungen oder Geschichten über dich selbst, die dir einmal Halt gegeben haben. Nutze diese Zeit, um tief in dich hineinzufühlen:

  • Welche Überzeugungen über Geld, Liebe und Sicherheit hast du übernommen, ohne sie je zu hinterfragen?
  • Wo hältst du aus Sicherheitsgründen an etwas fest, das dich eigentlich begrenzt?
  • Und was würdest du dir erlauben, wenn du wirklich wüsstest, wie wertvoll du bist?

Denn dieser Vollmond ist dein Häutungsmoment: Du darfst die letzte Schicht deiner alten Identität abstreifen. Pluto erinnert dich daran, dass wahre Stabilität nicht aus Festhalten entsteht, sondern aus Authentizität und aus einem Selbstwert, der von innen heraus genährt wird.

Die Löwe-Energie

Als Löwe-betonte Person hältst du dich gerne auf der Sonnenseite des Lebens auf – oft auch unbewusst. Leichtigkeit, Freude und das Schöne des Daseins ziehen dich stärker an als die Schattenseiten oder inneren Tiefen. Doch dieser Vollmond fordert dich auf, beides zu vereinen: die Weite des Lebens zu genießen und gleichzeitig seine Tiefe zuzulassen.

Seit diesem Sommer liegt der Südknoten in deinem Zeichen, und die Vollmond-Achse von Stier und Skorpion bildet Quadrate zu deinem Sonnenzeichen. Das kann dich mit einer Frage konfrontieren, die unbequem ist: Wo machst du dich noch abhängig von Anerkennung, Beifall und dem Gefühl, gesehen zu werden? Und wo zeigst du dich stark und strahlend, obwohl es in deinem Inneren ganz anders aussieht?

Gerade jetzt kannst du tiefgreifende Erkenntnisse darüber gewinnen, was du wirklich willst, was für dich Sinn bedeutet und was dich mit einem Gefühl von Erfüllung durchdringt. Diese Zeit lädt dich ein, deine Prioritäten neu zu ordnen. Es geht darum, zu sagen: „Das ist mein Weg.“ Ohne dich länger von Erwartungen, Meinungen oder Applaus abhängig zu machen. Nur du weißt, wohin dein Herz dich führen will.

In dieser Vollmondwoche können große Sinnfragen an die Oberfläche steigen. Sie können dich fordern, aber auch tief inspirieren. Du spürst, dass dir das Oberflächliche nicht mehr genügt, dass du mehr willst: mehr Tiefe, mehr Bedeutung und mehr Wahrheit. Jetzt ist der Moment, dich den unbequemen Fragen zu stellen. Du stehst an der Schwelle zu einem neuen Kapitel, in dem dein Leben an Tiefe gewinnt und dich auf einer ganz neuen Ebene erfüllt.

Die Skorpion-Energie

Da die Sonne in deinem Zeichen steht, Merkur rückläufig durch dein Zeichen wandert und dein Zeichenherrscher Pluto die Spitze des T-Quadrats bildet, bist du das Zeichen, das diesen Sturm am unmittelbarsten spürt. Oft suchst du – bewusst oder unbewusst – Intensität, um dich lebendig zu fühlen. Du sehnst dich nach tiefen Verbindungen und nach emotionaler Tiefe, um dich geliebt zu fühlen. Doch die wahre Stärke des Skorpions liegt nicht in seiner Intensität, sondern in seiner Intuition: in seiner Fähigkeit, das Unsichtbare zu erfassen und aus der Tiefe heraus höhere Einsicht zu gewinnen.

Dein psychologischer Scharfsinn ist jetzt dein größtes Geschenk. Mit intuitiver Präzision kannst du jenes eine Detail aufspüren, das erklärt, warum sich bestimmte Kreisläufe in deinem Leben immer wiederholen. Gleichzeitig darfst du ehrlich hinschauen, wo du dich schützt, indem du dich unnahbar, tough oder unberührt gibst, obwohl du innerlich so viel fühlst. Denn was du in deine Tiefen verdrängst, möchte jetzt gefühlt werden.

Der Skorpion wird auch als Adler symbolisiert: als jenes höhere Prinzip, das sich aus Schmerz und Leidenschaft erhebt, um von oben zu sehen, was der Blick aus der Tiefe nicht erfassen kann. Aus dieser Perspektive erkennst du, dass jede Krise, jeder Verlust und jeder Herzensbruch Teil deines Werdens war und dass dich das Leben wie einen Diamanten geschliffen hat.

Platon schrieb: „Das Denken der Vernunft ist das Erinnern an das, was die Seele schon weiß.“ Und so geht es in dieser Zeit nicht um Intensität um ihrer selbst willen, sondern um das Erwachen jener geistigen Klarheit, die echte Freiheit schafft. Mit jedem Flügelschlag des Adlers erhebst du dich und erkennst, dass wahre Tiefe nicht im Drama liegt, sondern in der Klarheit des Bewusstseins. Wie der Phönix darfst du jetzt eine alte Version von dir sterben lassen, um auf einer höheren Ebene wiedergeboren zu werden.

Die Wassermann-Energie

Pluto, der seit November 2024 durch dein Zeichen wandert, bildet die Spitze des T-Quadrats. Und seit diesem Sommer steht auch der Nordknoten in deinem Zeichen. Der Vollmond im Stier trifft dich also mitten in deinem eigenen Wandlungsprozess und ist für dich eine Einladung, innerlich zur Ruhe zu kommen und dir bewusst zu machen, was in deinem Leben Bestand haben soll. Was gibt dir Halt? Was ist dein Fundament? Und was möchtest du wirklich priorisieren?

Pluto fordert dich auf, dein Selbstbild von Grund auf zu erneuern. Vielleicht spürst du, dass eine alte Version von dir nicht mehr passt, dass du dich in Rollen bewegst, aus denen du längst herausgewachsen bist. Gleichzeitig reagierst du als Wassermann mit deinem Nervensystem besonders sensibel. Wenn du dich in zu vielen Gedanken verstrickst, dich überforderst oder gedanklich in zu viele Richtungen zugleich bewegst, verlierst du leicht den Kontakt zu deiner inneren Ruhe.

Dieser Vollmond hilft dir, genau dort anzusetzen. Es geht darum, konsequent auszusortieren: all die Dinge, Themen und Verpflichtungen, die in dir kreisen und dir Energie rauben. Welche Gedanken verbrauchen unnötig viel Raum? Welche To-dos, Kontakte oder Informationen halten dich in einem Zustand ständiger innerer Bewegung? Und was würde geschehen, wenn du sie einfach loslässt?

Der Vollmond im Stier erinnert dich daran, dass Frieden eine Entscheidung ist. Du entscheidest, ob du dich aufwühlen lässt oder ob du dich in dir selbst, in deinem Körper und in der Stille deines Seins verwurzelst. Du musst nicht immer rennen, nicht immer Neues erleben, nicht noch mehr wissen und nicht immer verfügbar sein. Das Einzige, was zählt, ist, wie sehr du Halt in dir selbst findest. Vielleicht fällt in diesen Tagen manches von dir ab, was dich lange belastet hat, und du wirst spüren, wie befreiend es ist, endlich loszulassen.

Wie du siehst, ist dieses Moon-Event in seiner Wirkung äußerst komplex und zugleich unglaublich spannend. Ich blicke mit großer Neugier auf diese Vollmondwoche und all die Konstellationen, die sie begleiten. Ja, dieser Vollmond ist anspruchsvoll. Etwas steigt aus unseren Tiefen empor: ein alter Schmerz, ein alter Schatten, ein alter Anteil, der gesehen und verstanden werden möchte. Doch genau darin liegt seine Kraft. Denn jetzt können alte Themen endlich bereinigt und in die Heilung überführt werden.

Und vielleicht ist genau das die Magie dieses Vollmonds: dass wir endlich aufhören dürfen, unser heutiges Leben nach den Grenzen unserer Vergangenheit auszurichten. Der Sturm zieht durch. Und wenn sich die Wolken verziehen, das Licht wieder durchbricht und diese ganz besondere Ruhe einkehrt, werden wir mit so viel klarerem Blick sehen, was wirklich zu uns gehört.

Ich bin sehr gespannt auf diesen Vollmond. Bist du ready für die Befreiung, die dieser Sturm mit sich bringt?

P.S. Hast du es schon gehört?
Am 31. Oktober, pünktlich zu Halloween, erscheint mein zweites Buch „Innere Alchemie mit den Mondknoten“! ✨

Die Idee zu diesem Buch kam ganz spontan zu mir, im Flieger nach Costa Rica, wo ich mir eine Auszeit im Ashram gegönnt habe. Sechs Wochen lang bin ich jeden Morgen um vier Uhr aufgestanden, habe meditiert und dann von fünf Uhr morgens bis zwei Uhr nachmittags geschrieben. Es ist einfach durch mich hindurchgeflossen. In dieses Buch sind so viele meiner eigenen Erfahrungen eingeflossen, die für mich innere Durchbrüche eingeleitet haben, verbunden mit Psychologie, Philosophie und all den großen Denker:innen, die mich auf meinem Weg begleitet haben.

Dein Südknoten steht für die Automatismen, die sich so sicher anfühlen, dass du gar nicht auf die Idee kommst, sie abzustreifen. Dein Nordknoten ist dein Nordstern, dein großes Calling, das sich zunächst ungewohnt anfühlt und doch das größte Wachstumspotenzial für dich bereithält. Mein Buch zeigt dir, wie deine Mondknotenachse funktioniert, welche inneren Dynamiken in dir wirken und wie du dich bewusst für deinen Nordknoten entscheiden kannst. Das ist sein Versprechen: dass du eine Seite von dir kennenlernst, die ganz neu für dich ist und von der du doch spürst, dass sie schon immer in dir war und nur darauf gewartet hat, von dir verkörpert zu werden.

Die perfekte Lektüre für den Herbst und für all die Popcorn-Momente im Massagesessel. 😉 Sichere dir hier dein Exemplar!

Happy Full Moon!

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Moon Guide zum Stier-Vollmond 2026
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Moon Guide zum Stier-Vollmond 2026
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ZUM GOODIEVERSUM

Beim Vollmond stehen sich Sonne und Mond exakt gegenüber. Und immer, wenn sich etwas exakt gegenübersteht, spiegelt es sich. Das Licht der Sonne wird vom Mond aufgenommen und zurückgeworfen und genau das geschieht auch in unseren Tiefen. Das Licht dringt dorthin vor, wo sonst Dunkelheit herrscht, und macht sichtbar, was dort lange verborgen lag. Was uns im Außen begegnet, zeigt sich wie in einem Spiegel und lässt uns erkennen, was in uns dazu beiträgt, dass sich unser Leben auf diese Art und Weise darstellt. Bei diesem Vollmond steht die Sonne im Skorpion und tiefer als der Skorpion dringt kein anderes Zeichen des Tierkreises. Das bedeutet, die Energie, die sich gerade zusammenbraut, führt uns tief in unsere Psyche hinein, zu all dem, was wir lange nicht sehen wollten. Es ist die Zeit für Schattenarbeit und tiefe Heilung schlechthin.

Hinzu kommt, dass wir uns durch Merkur und Venus rückläufig ohnehin in einer Phase befinden, in der wir erkennen können, wie sehr unsere Vergangenheit noch immer unsere Gegenwart beeinflusst. Merkur rückläufig im Skorpion führt uns in die tiefsten Schichten unserer Denkstrukturen: Warum denken wir auf diese Art? Warum bewerten und interpretieren wir das, was im Außen geschieht, genau so? Und Venus, die lange rückläufig durch den Skorpion gewandert ist und nun in die Waage zurückkehrt, hat vieles aus den Tiefen nach oben befördert, was mit unseren Werten, unserem Selbstwert, unseren Beziehungen und unserer Fülle zu tun hat. Welche Überzeugungen haben wir übernommen? Welche Schutzstrategien haben wir entwickelt? Und welche unsichtbaren Grenzen haben wir uns selbst gesetzt?

Spannend ist dabei, dass wir mit dem Neumond in der Waage und dem Vollmond im Stier gleich zwei Moon-Events in den Zeichen erleben, die Venus zugeordnet sind, und das ausgerechnet während ihrer Rückläufigkeit. Sie sind weitere Puzzlestücke, die die Themen dieser besonderen Venus-Phase auf den Tisch bringen.

Und so wird dieser Vollmond zu dem Moon Event, das uns vollkommen mit unseren inneren Tiefen und ihrer Intensität konfrontiert. Wir können uns nicht länger vor unserer eigenen Gefühlswelt verbarrikadieren. Es kann sich anfühlen, als würde ein Sturm über uns hereinbrechen. Und so sehr wir uns auch wünschen mögen, er würde an uns vorüberziehen: Dieser Sturm will durchlebt werden. Er ist notwendig. Denn solche Konstellationen wirken nie gegen uns, sie wirken immer für uns.

Ich erinnere mich an einen heftigen Sturm auf Hawaii, der über mehrere Tage hinweg wütete und große Zerstörung hinterließ. Doch was sich mir am tiefsten eingeprägt hat, war nicht die Gewalt des Sturms, sondern der beinahe magische Moment danach. Als das Sonnenlicht zum ersten Mal wieder durch die Wolken brach, die Vögel zu zwitschern begannen und eine fast schon unwirkliche Ruhe einkehrte. Überall waren noch die Spuren des Chaos zu sehen, und doch lag ein solcher Frieden über allem. Dieser Moment besaß etwas so Friedliches, etwas so Ruhiges, etwas so Magisches. Es war der Zauber des Entstehens.

Genau dafür steht dieser Vollmond. Stürme sind in unserem Leben oft so notwendig, weil sie all das wegpusten, was nicht mehr zu uns gehört. Und nach dem Sturm blicken wir mit so viel frischeren, klareren Augen darauf, was unser Leben ausmacht, was uns wirklich wichtig ist und wohin es für uns jetzt gehen soll.

So ist jede Zerstörung zugleich ein Anfang. Das Chaos ist nicht das Ende der Ordnung, sondern der Raum, in dem sich eine neue, wahrhaftigere Ordnung formen kann. Wo zieht in meinem Leben gerade ein Sturm auf? Und warum ist es, mit Blick auf meine aktuelle Lebenssituation, so gut, dass er kommt?

Das T-Quadrat mit Pluto: Stirb und Werde

Der Stier steht eigentlich für Ruhe, Beständigkeit und Genuss. Dass dieser Vollmond dennoch einem Sturm gleicht, liegt an Pluto. Sonne und Mond stehen sich gegenüber und bilden beide ein Quadrat zu Pluto im Wassermann. So entsteht ein T-Quadrat, an dessen Spitze Pluto steht, der Herrscher des Skorpions. Diese Aspektfigur konfrontiert uns mit der ganzen Intensität des plutonischen Stirb und Werde.

Pluto ist der Planet der Transformation, der Alchemie, der Metamorphose. Er steht für das Sterben und die Wiedergeburt des Phönix. Wir durchleben viele Tode in unserem Leben und werden auch innerhalb einer einzigen Inkarnation immer wieder neu geboren. Eine Version von uns stirbt auf einer niedrigeren Entwicklungsstufe, und wir werden auf einer höheren Stufe wiedergeboren. Wie die Schlange, die aus ihrer alten Haut herausgewachsen ist: Sie streift sie ab, weil sich darunter eine neue gebildet hat.

Manchmal braucht es eben einen Sturm, um etwas niederzureißen, das wir selbst niemals freiwillig losgelassen hätten.

Unter diesem Vollmond können alte Gefühle und Verletzungen mit erstaunlicher Wucht an die Oberfläche gelangen. Pluto im Quadrat zum Mond kann alte emotionale Prägungen aufwühlen, sodass eine gewisse Schwere im Feld liegen kann. Im Quadrat zur Sonne stellt er jene Selbstbilder infrage, die darüber entscheiden, was wir uns zutrauen und überhaupt zu verdienen glauben. Doch ich glaube, dass wir dabei etwas viel Größeres erkennen dürfen: Wie häufig stehen wir eigentlich selbst zwischen uns und dem Leben, das wir uns wünschen?

Wir sehnen uns nach Fülle und halten gleichzeitig an der Überzeugung fest, dass Geld immer mit Anstrengung verbunden sein muss. Wir wünschen uns Leichtigkeit, aber misstrauen allem, was sich zu einfach anfühlt. Wir träumen von tiefen Verbindungen und ziehen uns zurück, sobald echte Nähe entsteht. Wir wünschen uns ein erfülltes Leben und erlauben uns kaum, das Gute wirklich zu genießen.

Manchmal sind es nicht die äußeren Umstände, die unsere Möglichkeiten begrenzen, sondern die inneren Schutzmechanismen, mit denen wir das abwehren, wonach wir uns am meisten sehnen. Und das Verrückte daran? Diese Mechanismen haben uns irgendwann einmal gedient. Jeder Anteil in uns, selbst jener, unter dem wir leiden, erfüllt einen Zweck. Und solange er uns einen Dienst erweist, lassen wir ihn nicht los, ganz gleich, wie sehr unser Wachbewusstsein sich etwas anderes wünscht. Doch was uns früher Sicherheit gegeben hat, kann heute zu dem werden, was uns von unserer eigenen Fülle trennt.

Genau hier liegt das Geschenk der skorpionischen Energie: Sie bringt nicht nur Tiefe, sondern auch einen außergewöhnlichen psychologischen Scharfsinn mit sich. Mit intuitiver Präzision erfasst sie jenes eine Detail, das erklärt, warum sich Dinge in uns auf eine bestimmte Art anfühlen, warum sie sich immer wieder wiederholen und warum sich der Kreislauf bislang nicht beenden ließ. Wir erkennen, wie alles in uns miteinander verwoben ist: mit unserer Kindheit, mit der Beziehung zu unseren Eltern, zu unseren Geschwistern, zur ersten großen Liebe. Und in dem Moment, in dem sich diese Zusammenhänge offenbaren, verliert das Alte seine Macht über uns. Denn was wir in seiner Tiefe verstanden haben, muss sich nicht länger wiederholen.

Vielleicht ist es jetzt an der Zeit, nicht nur alte Verletzungen zu verstehen, sondern auch die Loyalität zu überholten Geschichten aufzugeben. Geschichten, die wir über uns selbst erzählen. Über Geld, Liebe, Gesundheit, Erfolg und darüber, wie viel Glück ein Mensch überhaupt haben darf. Manche dieser Geschichten reichen weit über unsere eigenen Erfahrungen hinaus. Sie wurden uns vorgelebt, weitergegeben und über Generationen hinweg für wahr gehalten. Aber wir müssen sie nicht fortschreiben.

Dieser Vollmond ist ein großer, bedeutsamer Vollmond des Loslassens. Selbstangriffen kann endlich Einhalt geboten werden, toxische Muster im eigenen Inneren können befriedet werden, und Gefühlsstränge, die immer aktiv waren, dürfen an ihrer Ursache gepackt und geheilt werden. Im Auge des Sturms können wir loslassen. Und gerade deshalb ist dieses Loslassen so nachhaltig. Denn manchmal müssen die alten Strukturen regelrecht weggepustet werden, damit wir erkennen, dass wir längst über sie hinausgewachsen sind.

Und so gleicht dieser Moment einer Häutung. Was stirbt, ist nur die Form, die ihm zu eng geworden ist, nicht das Wesen selbst. Was ist mir wirklich wichtig und wo handle ich noch immer gegen genau das, was ich eigentlich in mein Leben einladen möchte?

Venus als Vollmond-Herrscherin: Die Heilung der Selbstwertwunde

Als Herrscherin dieses Vollmonds rückt Venus die Themen Werte, Selbstwert, Liebe und Fülle in den Vordergrund. Gerade weil sie rückläufig ist, werden all diese Themen dort verstärkt, wo sie in unserem Leben ohnehin gerade im Raum stehen.

Während ihrer Rückläufigkeit im Skorpion war vieles im Feld, das sich schwer greifen ließ. Die skorpionische Energie verschleiert: Sie arbeitet mit verdeckten Dynamiken und verborgenen Motiven und kennt das Bedürfnis, nach außen stark zu wirken, ganz gleich, wie es im Inneren aussieht. Vielleicht haben wir in den letzten Wochen erkannt, wo wir uns stärker, tougher oder machtvoller geben, als wir uns fühlen. Wo wir vorgeben, unseren Selbstwert klar zu verteidigen, während wir innerlich zutiefst verunsichert sind. Wo wir Menschen auf Distanz halten und so tun, als würde uns etwas nicht berühren, einfach weil wir gelernt haben, uns so zu schützen. Doch ist diese Strategie noch dienlich? Für uns selbst, für unsere Verbindungen und für die Fülle, die sich in unserem Leben ausbreiten möchte?

In der Vollmondwoche bildet Venus zudem eine Opposition zu Chiron, exakt am 28. Oktober. Diese Opposition berührt eine sehr alte Wunde: das Gefühl, nicht genug zu sein. Gerade dann, wenn wir authentisch sind, unsere Kernwerte zum Ausdruck bringen und klare Grenzen ziehen, kann diese Selbstwertwunde schmerzhaft spürbar werden. Vielleicht erleben wir in Begegnungen und Gesprächen, dass unsere Grenzen nicht wahrgenommen, unsere Werte nicht respektiert oder unser Wert nicht gesehen wird.

Doch das Außen ist immer eine Spiegelung unseres Inneren. Wenn andere unsere Grenzen nicht wahren, dann gibt es Grenzen, die wir auch selbst noch überschreiten. Statt anzuklagen oder in den Konflikt zu gehen, dürfen wir den Blick nach innen richten: Wo gehen wir noch über unsere eigenen Grenzen hinweg? Wo fordern wir mehr von uns, als wir eigentlich geben können? Und wo wünschen wir uns Klarheit von anderen, die wir uns selbst noch nicht schenken?

Darin liegt die verborgene Chance dieser Woche. Jede Verletzung, die uns im Außen begegnet, wird zum Wegweiser zurück zu uns selbst. Sie zeigt uns, wo wir uns noch nicht vollständig angenommen haben, und lädt uns ein, diese Lücke mit Selbstachtung zu füllen. Wahre Heilung beginnt dort, wo wir aufhören, im Außen zu suchen, was nur wir selbst uns geben können.

Lilith und die Mondknoten: Nach dem Sturm kommt die Klarheit

Inmitten dieser Spannung verbindet sich die Sonne am 28. Oktober in einem Sextil mit Lilith im Steinbock. Diese Verbindung schenkt uns Klarheit über unser „Ich bin“ und verhilft uns zu jener inneren Autorität, mit der wir für uns definieren dürfen, was geht und was nicht. Wir dürfen die Spielregeln selbst bestimmen und nach unseren eigenen Regeln spielen.

„Ich ruhe in meinem Selbstwert. Meine Werte sind nicht verhandelbar. Aus meinen Werten erwachsen meine Grenzen, und ich respektiere meine Grenzen.“

Am 30. Oktober folgt eine besonders heilsame Konstellation: Venus bildet ein Trigon zum Nordknoten im Wassermann und ein Sextil zum Südknoten im Löwen. Nach den stürmischen Tagen, in denen wir durch andere Menschen so viel über den Umgang mit uns selbst lernen, stellen wir nun die Weichen neu. Für einen neuen Umgang mit unserem Selbstwert, mit Liebe, Partnerschaft und Beziehung, mit Fülle und mit unseren Werten.

All das, was sich jetzt spannungsreich anfühlt, dient letztlich dazu, dass wir für die Zukunft klar definieren können, was wir uns in Beziehungen wünschen, wie sich Liebe anfühlen soll, wie viel Fülle wir in unserem Leben zulassen möchten und welche Werte für uns unverhandelbar sind. Und so kann es sein, dass sich gegen Ende der Woche die Dinge auf einmal klären und wir mit großer Klarheit erkennen, wo unsere Grenzen verlaufen, was unsere Prioritäten und Standards sind und wie wir in Zukunft in Beziehung gehen möchten, nicht zuletzt in der Beziehung mit uns selbst.

Der Sturm zieht durch und danach entscheiden wir neu, was in unserem Leben wachsen darf. Denn Freiheit bedeutet nicht, keine Grenzen zu haben, sondern die eigenen Grenzen aus innerer Wahrheit heraus zu ziehen.

Full Moon Guide

Mein Full Moon Guide hilft dir herauszufinden, ob sich der bevorstehende Vollmond aufgrund von bestimmten Planetenpositionen deines Geburtscharts besonders intensiv auf dich auswirkt. Da der Vollmond am 26. Oktober 2026 im fixen Zeichen Stier stattfindet, spüren alle fixen Zeichen seine Wirkung in besonderem Maße. Zu den fixen Zeichen zählen Stier, Löwe, Skorpion und Wassermann.

Wichtige Infos für Anfänger:
Es kommt nicht allein auf dein Sonnenzeichen (Sternzeichen) an. Selbst wenn dein Sonnenzeichen kein fixes Zeichen aufweist, ist es möglich, dass ein anderer deiner persönlichen Planeten (Sonne, Mond, Merkur, Venus & Mars) oder dein Aszendent in einem fixen Zeichen steht.

1.     Die fixen Zeichen
Schaue in deinem Geburtschart nach, ob sich Planeten in den fixen Zeichen Stier, Löwe, Skorpion oder Wassermann befinden.

2.     Die genaue Gradzahl
Prüfe im Folgenden, ob die Planeten deines Geburtscharts, die in einem der vier fixen Zeichen stehen, sich im Bereich 0° bis 8°Grad befinden.

3.     Das betroffene Planetenprinzip
Je nachdem, welcher Planet sich im oben genannten Bereich in einem der vier fixen Zeichen befindet, verrät er dir, auf welche Art und Weise sich der Vollmond in deinem Leben auswirkt. Wenn beispielsweise Merkur in deinem Geburtschart in diesem Bereich steht, werden die Themenbereiche, die Merkur zugeordnet werden, durch den Vollmond angesprochen. Merkur ist der Planet unserer Kommunikation und Wahrnehmung. Vielleicht spürst du beim Vollmond, dass du dich vielen Dingen in letzter Zeit zu emotional angenähert hast und dass es Zeit wird, ganz vernünftig zu sein und mehr Eigenverantwortung zu übernehmen. Rund um den Vollmond finden dich ganz neue Denk- und Lösungsansätze, die dir aufzeigen, wie anders sich ein Lebenssachverhalt darstellen kann, wenn du dich aus dem Geschehen heraus zoomst und der Stimme deines Herzens folgst.

Die unterschiedliche Wirkung des Stier-Vollmonds auf die einzelnen fixen Zeichen
Die Stier-Energie

Als stier-betonte Person hast du in den letzten Jahren einen tiefgreifenden Wandlungsprozess erlebt. Sieben Jahre lang hat Uranus dein Zeichen durchwandert und dich immer wieder aufgerufen, dich neu zu erfinden, alte Sicherheiten loszulassen und mutig in deine eigene Freiheit hineinzuwachsen. Seit dem Frühjahr 2026 ist dieser große Zyklus abgeschlossen. Und nun steht der Vollmond in deinem Zeichen, im Quadrat zu Pluto. Und was Uranus aufgebrochen hat, möchte Pluto jetzt in der Tiefe verwandeln. Es geht nicht mehr nur darum, äußere Strukturen zu verändern, sondern um die inneren Überzeugungen, die darunter liegen: über deinen Wert, über Geld und Sicherheit, darüber, wie viel Genuss, Leichtigkeit und Fülle du dir zugestehst. Venus, deine Zeichenherrscherin, ist rückläufig und lädt dich ein, deine Werte von Grund auf neu zu definieren.

Gerade weil du so viel Beständigkeit in dir trägst, hältst du manchmal an Dingen fest, aus denen du längst herausgewachsen bist. An Gewohnheiten, Beziehungen oder Geschichten über dich selbst, die dir einmal Halt gegeben haben. Nutze diese Zeit, um tief in dich hineinzufühlen:

  • Welche Überzeugungen über Geld, Liebe und Sicherheit hast du übernommen, ohne sie je zu hinterfragen?
  • Wo hältst du aus Sicherheitsgründen an etwas fest, das dich eigentlich begrenzt?
  • Und was würdest du dir erlauben, wenn du wirklich wüsstest, wie wertvoll du bist?

Denn dieser Vollmond ist dein Häutungsmoment: Du darfst die letzte Schicht deiner alten Identität abstreifen. Pluto erinnert dich daran, dass wahre Stabilität nicht aus Festhalten entsteht, sondern aus Authentizität und aus einem Selbstwert, der von innen heraus genährt wird.

Die Löwe-Energie

Als Löwe-betonte Person hältst du dich gerne auf der Sonnenseite des Lebens auf – oft auch unbewusst. Leichtigkeit, Freude und das Schöne des Daseins ziehen dich stärker an als die Schattenseiten oder inneren Tiefen. Doch dieser Vollmond fordert dich auf, beides zu vereinen: die Weite des Lebens zu genießen und gleichzeitig seine Tiefe zuzulassen.

Seit diesem Sommer liegt der Südknoten in deinem Zeichen, und die Vollmond-Achse von Stier und Skorpion bildet Quadrate zu deinem Sonnenzeichen. Das kann dich mit einer Frage konfrontieren, die unbequem ist: Wo machst du dich noch abhängig von Anerkennung, Beifall und dem Gefühl, gesehen zu werden? Und wo zeigst du dich stark und strahlend, obwohl es in deinem Inneren ganz anders aussieht?

Gerade jetzt kannst du tiefgreifende Erkenntnisse darüber gewinnen, was du wirklich willst, was für dich Sinn bedeutet und was dich mit einem Gefühl von Erfüllung durchdringt. Diese Zeit lädt dich ein, deine Prioritäten neu zu ordnen. Es geht darum, zu sagen: „Das ist mein Weg.“ Ohne dich länger von Erwartungen, Meinungen oder Applaus abhängig zu machen. Nur du weißt, wohin dein Herz dich führen will.

In dieser Vollmondwoche können große Sinnfragen an die Oberfläche steigen. Sie können dich fordern, aber auch tief inspirieren. Du spürst, dass dir das Oberflächliche nicht mehr genügt, dass du mehr willst: mehr Tiefe, mehr Bedeutung und mehr Wahrheit. Jetzt ist der Moment, dich den unbequemen Fragen zu stellen. Du stehst an der Schwelle zu einem neuen Kapitel, in dem dein Leben an Tiefe gewinnt und dich auf einer ganz neuen Ebene erfüllt.

Die Skorpion-Energie

Da die Sonne in deinem Zeichen steht, Merkur rückläufig durch dein Zeichen wandert und dein Zeichenherrscher Pluto die Spitze des T-Quadrats bildet, bist du das Zeichen, das diesen Sturm am unmittelbarsten spürt. Oft suchst du – bewusst oder unbewusst – Intensität, um dich lebendig zu fühlen. Du sehnst dich nach tiefen Verbindungen und nach emotionaler Tiefe, um dich geliebt zu fühlen. Doch die wahre Stärke des Skorpions liegt nicht in seiner Intensität, sondern in seiner Intuition: in seiner Fähigkeit, das Unsichtbare zu erfassen und aus der Tiefe heraus höhere Einsicht zu gewinnen.

Dein psychologischer Scharfsinn ist jetzt dein größtes Geschenk. Mit intuitiver Präzision kannst du jenes eine Detail aufspüren, das erklärt, warum sich bestimmte Kreisläufe in deinem Leben immer wiederholen. Gleichzeitig darfst du ehrlich hinschauen, wo du dich schützt, indem du dich unnahbar, tough oder unberührt gibst, obwohl du innerlich so viel fühlst. Denn was du in deine Tiefen verdrängst, möchte jetzt gefühlt werden.

Der Skorpion wird auch als Adler symbolisiert: als jenes höhere Prinzip, das sich aus Schmerz und Leidenschaft erhebt, um von oben zu sehen, was der Blick aus der Tiefe nicht erfassen kann. Aus dieser Perspektive erkennst du, dass jede Krise, jeder Verlust und jeder Herzensbruch Teil deines Werdens war und dass dich das Leben wie einen Diamanten geschliffen hat.

Platon schrieb: „Das Denken der Vernunft ist das Erinnern an das, was die Seele schon weiß.“ Und so geht es in dieser Zeit nicht um Intensität um ihrer selbst willen, sondern um das Erwachen jener geistigen Klarheit, die echte Freiheit schafft. Mit jedem Flügelschlag des Adlers erhebst du dich und erkennst, dass wahre Tiefe nicht im Drama liegt, sondern in der Klarheit des Bewusstseins. Wie der Phönix darfst du jetzt eine alte Version von dir sterben lassen, um auf einer höheren Ebene wiedergeboren zu werden.

Die Wassermann-Energie

Pluto, der seit November 2024 durch dein Zeichen wandert, bildet die Spitze des T-Quadrats. Und seit diesem Sommer steht auch der Nordknoten in deinem Zeichen. Der Vollmond im Stier trifft dich also mitten in deinem eigenen Wandlungsprozess und ist für dich eine Einladung, innerlich zur Ruhe zu kommen und dir bewusst zu machen, was in deinem Leben Bestand haben soll. Was gibt dir Halt? Was ist dein Fundament? Und was möchtest du wirklich priorisieren?

Pluto fordert dich auf, dein Selbstbild von Grund auf zu erneuern. Vielleicht spürst du, dass eine alte Version von dir nicht mehr passt, dass du dich in Rollen bewegst, aus denen du längst herausgewachsen bist. Gleichzeitig reagierst du als Wassermann mit deinem Nervensystem besonders sensibel. Wenn du dich in zu vielen Gedanken verstrickst, dich überforderst oder gedanklich in zu viele Richtungen zugleich bewegst, verlierst du leicht den Kontakt zu deiner inneren Ruhe.

Dieser Vollmond hilft dir, genau dort anzusetzen. Es geht darum, konsequent auszusortieren: all die Dinge, Themen und Verpflichtungen, die in dir kreisen und dir Energie rauben. Welche Gedanken verbrauchen unnötig viel Raum? Welche To-dos, Kontakte oder Informationen halten dich in einem Zustand ständiger innerer Bewegung? Und was würde geschehen, wenn du sie einfach loslässt?

Der Vollmond im Stier erinnert dich daran, dass Frieden eine Entscheidung ist. Du entscheidest, ob du dich aufwühlen lässt oder ob du dich in dir selbst, in deinem Körper und in der Stille deines Seins verwurzelst. Du musst nicht immer rennen, nicht immer Neues erleben, nicht noch mehr wissen und nicht immer verfügbar sein. Das Einzige, was zählt, ist, wie sehr du Halt in dir selbst findest. Vielleicht fällt in diesen Tagen manches von dir ab, was dich lange belastet hat, und du wirst spüren, wie befreiend es ist, endlich loszulassen.

Wie du siehst, ist dieses Moon-Event in seiner Wirkung äußerst komplex und zugleich unglaublich spannend. Ich blicke mit großer Neugier auf diese Vollmondwoche und all die Konstellationen, die sie begleiten. Ja, dieser Vollmond ist anspruchsvoll. Etwas steigt aus unseren Tiefen empor: ein alter Schmerz, ein alter Schatten, ein alter Anteil, der gesehen und verstanden werden möchte. Doch genau darin liegt seine Kraft. Denn jetzt können alte Themen endlich bereinigt und in die Heilung überführt werden.

Und vielleicht ist genau das die Magie dieses Vollmonds: dass wir endlich aufhören dürfen, unser heutiges Leben nach den Grenzen unserer Vergangenheit auszurichten. Der Sturm zieht durch. Und wenn sich die Wolken verziehen, das Licht wieder durchbricht und diese ganz besondere Ruhe einkehrt, werden wir mit so viel klarerem Blick sehen, was wirklich zu uns gehört.

Ich bin sehr gespannt auf diesen Vollmond. Bist du ready für die Befreiung, die dieser Sturm mit sich bringt?

P.S. Hast du es schon gehört?
Am 31. Oktober, pünktlich zu Halloween, erscheint mein zweites Buch „Innere Alchemie mit den Mondknoten“! ✨

Die Idee zu diesem Buch kam ganz spontan zu mir, im Flieger nach Costa Rica, wo ich mir eine Auszeit im Ashram gegönnt habe. Sechs Wochen lang bin ich jeden Morgen um vier Uhr aufgestanden, habe meditiert und dann von fünf Uhr morgens bis zwei Uhr nachmittags geschrieben. Es ist einfach durch mich hindurchgeflossen. In dieses Buch sind so viele meiner eigenen Erfahrungen eingeflossen, die für mich innere Durchbrüche eingeleitet haben, verbunden mit Psychologie, Philosophie und all den großen Denker:innen, die mich auf meinem Weg begleitet haben.

Dein Südknoten steht für die Automatismen, die sich so sicher anfühlen, dass du gar nicht auf die Idee kommst, sie abzustreifen. Dein Nordknoten ist dein Nordstern, dein großes Calling, das sich zunächst ungewohnt anfühlt und doch das größte Wachstumspotenzial für dich bereithält. Mein Buch zeigt dir, wie deine Mondknotenachse funktioniert, welche inneren Dynamiken in dir wirken und wie du dich bewusst für deinen Nordknoten entscheiden kannst. Das ist sein Versprechen: dass du eine Seite von dir kennenlernst, die ganz neu für dich ist und von der du doch spürst, dass sie schon immer in dir war und nur darauf gewartet hat, von dir verkörpert zu werden.

Die perfekte Lektüre für den Herbst und für all die Popcorn-Momente im Massagesessel. 😉 Sichere dir hier dein Exemplar!

Happy Full Moon!

Lots of Love and Light
Phi
mit Team
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Phi
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