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Moderne Astrologie
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1.1.2026

Jahresvorschau 2026 für den Skorpion

Wenn du dich nicht mehr verstecken kannst, was bleibt dann noch? Venus rückläufig im Skorpion und Chiron im Stier konfrontieren dich mit Kontrollmustern. Wahre Macht liegt im Loslassen.
Phi mit Team

Als skorpionbetonte Person bist du mit Tiefe vertraut. Du kennst die dunklen Gewässer der Seele, die unterirdischen Strömungen der Psyche, die verborgenen Wahrheiten, die andere lieber nicht sehen wollen. Deine Fähigkeit, unter die Oberfläche zu tauchen, ist eine deiner größten Gaben. Du erkennst, was andere übersehen. Du spürst, was unausgesprochen bleibt. Du siehst durch Masken hindurch.

Doch 2026 dreht den Spieß um. Dieses Jahr fragt nicht, was du bei anderen siehst, sondern was du bei dir selbst noch nicht angeschaut hast. Es fragt nicht nach deiner Fähigkeit zur Transformation, sondern nach deiner Bereitschaft, dich selbst zu transformieren. Es fordert dich auf, die Kontrolle loszulassen, die du so meisterhaft aufrechterhalten hast.

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2026 ist ein Jahr, in dem alte Schutzmechanismen nicht mehr greifen. In dem du nicht mehr ausweichen kannst. In dem du dich selbst begegnen musst, ohne Rüstung, ohne Strategie, ohne Plan B. Es ist ein Jahr der radikalen Ehrlichkeit.

Uranus und die letzte Erschütterung

Bis zum 26. April befindet sich Uranus noch im Stier und bildet damit eine Opposition zu deinem Zeichen. Diese finalen Monate eines mehrjährigen Zyklus bringen eine letzte Welle der Transformation in Bereichen, die dir bekannt sind: Kontrolle, Sicherheit und Beständigkeit.

Uranus im Stier hat dich seit 2018 immer wieder aufgefordert, Sicherheitskonzepte zu überdenken. Was glaubtest du, kontrollieren zu können? Wo musstest du lernen, dass wahre Macht nicht im Festhalten liegt, sondern im Loslassen? Diese letzten Monate im Stier konfrontieren dich noch einmal mit diesen Fragen.
Die Opposition fordert dich heraus: Kannst du Unsicherheit aushalten, ohne sofort in Kontrollmechanismen zu verfallen? Kannst du Veränderungen zulassen, auch wenn sie dir die Bodenhaftung nehmen? Nutze diese Phase bis April, um bewusst Abschied zu nehmen von dem Bedürfnis, alles zu steuern.

Die Widder-Kraft

Parallel zur Uranus-Opposition sammelt sich im Januar und Februar kraftvolle Energie im Widder. Neptun und Saturn überqueren die kosmische Spalte und bilden am 20. Februar ihre historische Konjunktion. Die Widder-Energie schenkt dir den Mut, aus der Defensive in die Offensive zu gehen. Nicht mehr nur zu beobachten, sondern zu handeln. Nicht mehr nur zu analysieren, sondern zu initiieren. Saturn im Widder gibt deiner Transformation Struktur. Neptun im Widder verbindet deine Tiefe mit spiritueller Vision und Hingabe.

Die Saturn-Neptun-Konjunktion am 20. Februar ist für dich ein kraftvoller Moment der Neuausrichtung. Hier verbinden sich deine Fähigkeit zur psychologischen Tiefe mit mutiger Umsetzung. Was du erkannt hast, will jetzt gelebt werden. Was du durchschaut hast, will jetzt verändert werden.

Die spirituelle Entwicklung

In der ersten Jahreshälfte befindet sich der Nordknoten in den Fischen und bildet damit ein harmonisches Trigon zu deinem Zeichen. Der Nordknoten zeigt den Entwicklungsweg der Seele. In den Fischen geht es um Hingabe, Vertrauen und spirituelle Öffnung.

Für dich als Skorpion, der oft versucht, durch Analyse und Kontrolle zu verstehen, ist das eine wichtige Einladung. Das Trigon macht es dir leicht, dich dieser Energie zu öffnen. Du darfst lernen, dass nicht alles durchdrungen werden muss. Dass manche Wahrheiten sich nur im Loslassen erschließen. Dass Hingabe keine Schwäche ist, sondern höchste Stärke.

Emotionale Durchdringung

In den ersten sechs Monaten wandert Jupiter durch den Krebs und bildet damit ebenfalls ein harmonisches Trigon zum Skorpion. Diese Wasserenergie nährt deine emotionale Tiefe und schenkt dir die Möglichkeit, dein inneres Fundament zu stärken.

Jupiter im Krebs lädt dich ein, nicht nur die dunklen Tiefen zu erforschen, sondern auch die nährenden Gewässer. Nicht nur Kontrolle auszuüben, sondern Fürsorge zu empfangen. Nicht nur stark zu sein, sondern auch verletzlich. Diese Monate sind ideal, um alte emotionale Wunden zu heilen und dir selbst die Geborgenheit zu geben, die du vielleicht lange vermisst hast.

Jupiter expandiert alles, was mit Familie, Heimat, Zugehörigkeit und emotionaler Sicherheit zu tun hat. Für dich kann das bedeuten: tiefer in Bindungen einzutauchen, ohne Angst vor Kontrollverlust. Nähe zuzulassen, ohne sofort Machtspiele zu initiieren. Vertrauen zu schenken, ohne ständig auf Verrat zu lauern.

Die Wunde der Kontrolle

Am 19. Juni tritt Chiron in den Stier ein und bildet damit eine Opposition zu deinem Zeichen. Nach dem Abschluss des Uranus-Zyklus beginnt nun eine neue, mehrjährige Phase der Heilung rund um Selbstwert, Besitz und materielle Sicherheit. Chiron im Stier konfrontiert dich mit einer tiefen Wunde: der Angst, nicht genug zu haben. Nicht genug Wert zu sein. Nicht genug Kontrolle zu besitzen. Diese Opposition zeigt dir, wo du versuchst, durch Macht und Intensität zu kompensieren, was du an innerem Wert vermisst.

Die zentrale Frage lautet: Kannst du dich wertvoll fühlen, ohne mächtig zu sein? Kannst du Sicherheit empfinden, ohne alles zu kontrollieren? Kannst du Stabilität erfahren, ohne dich an Personen, Situationen oder Besitztümer zu klammern? Diese Opposition kann schmerzhaft sein. Sie kann dich in Momente der Ohnmacht führen, in denen du merkst, dass deine üblichen Strategien nicht mehr greifen. Doch genau in dieser Verletzlichkeit liegt auch die Heilung: Chiron zeigt dir, dass wahre Heilung dort geschieht, wo du aus Schmerz Weisheit ziehst.

Ego im Spiegel

Ende Juni wechselt Jupiter in den Löwen und bildet damit ein Quadrat zu deinem Zeichen. Diese Konstellation bringt intensive Spannung zwischen deinem Bedürfnis nach Tiefe und dem Ruf zur Sichtbarkeit. Der Löwe fordert Ausdruck, Kreativität, Strahlkraft. Der Skorpion bevorzugt Verborgenheit, Intimität, Geheimnisse.

Jupiter im Löwen stellt dir unbequeme Fragen: Was wäre, wenn du deine Intensität nicht mehr versteckst, sondern offen zeigst? Kannst du im Mittelpunkt stehen, ohne andere zu verdrängen? Dieses Quadrat entlarvt, wo dein Streben nach Tiefe in Machtspiele umschlägt.

Am 20. Juli bildet Jupiter auch eine Opposition zu Pluto im Wassermann, deinem Herrscherplaneten. Diese Opposition ist für dich deutlich spürbar. Es kann ein starkes Bedürfnis entstehen, sich zu behaupten oder den eigenen Platz einzunehmen. Am 27. Juli folgt die Sonne-Pluto-Opposition. Die Sonne beleuchtet Identität, Willen und Selbstbild. Pluto konfrontiert mit den verborgenen Kräften darunter: Machtmotive, Kontrollmechanismen und das Bedürfnis nach Einfluss.

Diese Oppositionen fordern dich auf, ehrlich zu dir selbst zu sein. Wo geht es dir um echte Transformation, und wo um Kontrolle? Wo gibst du Macht ab aus Angst, und wo nimmst du sie an aus Verantwortung?

Wandel der Achse

Am 27. Juli wechseln die Mondknoten auf die Wassermann-Löwe-Achse. Für dich als Skorpion bildet diese Achse Quadrate, was bedeutet, dass beide Mondknoten herausfordernd auf dich wirken können. Der Nordknoten im Wassermann fordert dich auf, deine Kontrolle über Einzelne aufzugeben und dich größeren Netzwerken zu öffnen.

Der Südknoten im Löwen zeigt alte Muster von Dominanz, Stolz und dem Bedürfnis, im Mittelpunkt zu stehen. Diese Mondknotenachse konfrontiert dich mit der Frage: Kannst du Macht teilen? Kannst du Teil eines Kollektivs sein, ohne es dominieren zu wollen?

Die Rückkehr der Venus

Am 3. Oktober wird Venus im Skorpion rückläufig. Dies ist für dich der emotionale Höhepunkt des Jahres. Venus im Skorpion ist bereits intensiv. Venus rückläufig im Skorpion ist eine Reise in die Tiefen von Beziehungen, der Werte und des Selbstwerts.

Diese Phase fordert dich auf, dich den unbewussten und verborgenen Ecken deiner Beziehungsmuster zu stellen. Wo versuchst du durch subtile Strategien, Kontrolle zu bewahren? Wo bindest du andere emotional an dich, aus Angst, sie könnten gehen? Wo hältst du Distanz oder ziehst dich zurück, um dich vor Verletzung zu schützen?

Venus rückläufig zeigt dir all das, was sonst im Schatten bleibt und schwer zu erkennen ist. Doch sie tut das nicht, um dich zu verurteilen, sondern um dich zu befreien. Denn erst wenn du deine Schattenseiten erkennst und würdigst, kannst du sie integrieren und transformieren. Erst wenn du deine unbewussten Muster durchschaust, kannst du echte Intimität zulassen.

Am 25. Oktober kehrt die rückläufige Venus in die Waage zurück. Hier verschiebt sich der Fokus von der intensiven emotionalen Tiefe zur Frage nach Balance und Fairness. Was ist dir wirklich wichtig in Beziehungen? Wo darfst du deine eigenen Bedürfnisse klarer kommunizieren?

Am 14. November wird Venus wieder direktläufig. Doch die Reise der Integration ist noch nicht abgeschlossen, denn am 4. Dezember wechselt Venus in ihrer Direktläufigkeit erneut in den Skorpion. Nun geht es darum, das Erkannte zu leben und zu verkörpern. Bewusste Entscheidungen zu treffen, deine Wahrheit in Beziehungen auszudrücken und Verbindungen entweder auf ein neues, authentischeres Fundament zu stellen oder in Liebe loszulassen, wenn der Weg sich trennt.

Die wilde Wahrheit

Bis Mitte September befindet sich Lilith noch im Schützen. Diese Energie unterstützt dich darin, nach größeren Wahrheiten zu suchen und deine Intensität mit philosophischer Weite zu verbinden. Lilith im Schützen ermutigt dich, über den Tellerrand hinauszuschauen.

Mitte September wechselt Lilith in den Steinbock. Nun geht es um die Integration von Macht und Verantwortung. Lilith im Steinbock zeigt dir, wo du Autorität beanspruchen darfst, ohne autoritär zu werden. Wo du Grenzen setzen darfst, ohne zu kontrollieren.

Phönix aus der Asche

Du kennst die Geschichte vom Phönix. Der Vogel, der verbrennt, um aus seiner eigenen Asche wiedergeboren zu werden. Als Skorpion ist dir dieses Prinzip vertraut. Du weißt, dass wahre Transformation durch Tod und Wiedergeburt geschieht. Dass Altes sterben muss, damit Neues entstehen kann.

Doch 2026 stellt dir eine tiefere Frage: Was, wenn nicht nur deine äußeren Umstände sich wandeln dürfen, sondern auch deine Art, mit ihnen umzugehen? Was, wenn nicht nur deine Beziehungen sich transformieren, sondern auch dein Beziehungsverhalten? Was, wenn die größte Macht darin liegt, Macht loszulassen und durch Vertrauen zu ersetzen?

Uranus und Chiron haben dir gezeigt, dass Kontrolle eine Illusion ist. Venus hat dich mit deinen tiefsten Mustern konfrontiert. Jupiter hat dich eingeladen, sichtbarer zu werden. Und durch all das hindurch läuft ein roter Faden: Die Einladung, dich selbst so radikal zu transformieren, wie du es von anderen forderst.

Du darfst lernen, dass wahre Tiefe nicht durch Kontrolle entsteht, sondern durch Hingabe. Dass echte Intimität nicht durch Macht geschieht, sondern durch Verletzlichkeit und dass wirkliche Transformation nicht im Festhalten liegt, sondern im Loslassen. 2026 ist dein Jahr, den Phönix in dir selbst zu entfachen.

Deine Affirmation: Ich lasse Kontrolle los und vertraue der Transformation, die mich durchfließt.

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Jahresvorschau 2026 für den Skorpion
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2026 ist ein Jahr, in dem alte Schutzmechanismen nicht mehr greifen. In dem du nicht mehr ausweichen kannst. In dem du dich selbst begegnen musst, ohne Rüstung, ohne Strategie, ohne Plan B. Es ist ein Jahr der radikalen Ehrlichkeit.

Uranus und die letzte Erschütterung

Bis zum 26. April befindet sich Uranus noch im Stier und bildet damit eine Opposition zu deinem Zeichen. Diese finalen Monate eines mehrjährigen Zyklus bringen eine letzte Welle der Transformation in Bereichen, die dir bekannt sind: Kontrolle, Sicherheit und Beständigkeit.

Uranus im Stier hat dich seit 2018 immer wieder aufgefordert, Sicherheitskonzepte zu überdenken. Was glaubtest du, kontrollieren zu können? Wo musstest du lernen, dass wahre Macht nicht im Festhalten liegt, sondern im Loslassen? Diese letzten Monate im Stier konfrontieren dich noch einmal mit diesen Fragen.
Die Opposition fordert dich heraus: Kannst du Unsicherheit aushalten, ohne sofort in Kontrollmechanismen zu verfallen? Kannst du Veränderungen zulassen, auch wenn sie dir die Bodenhaftung nehmen? Nutze diese Phase bis April, um bewusst Abschied zu nehmen von dem Bedürfnis, alles zu steuern.

Die Widder-Kraft

Parallel zur Uranus-Opposition sammelt sich im Januar und Februar kraftvolle Energie im Widder. Neptun und Saturn überqueren die kosmische Spalte und bilden am 20. Februar ihre historische Konjunktion. Die Widder-Energie schenkt dir den Mut, aus der Defensive in die Offensive zu gehen. Nicht mehr nur zu beobachten, sondern zu handeln. Nicht mehr nur zu analysieren, sondern zu initiieren. Saturn im Widder gibt deiner Transformation Struktur. Neptun im Widder verbindet deine Tiefe mit spiritueller Vision und Hingabe.

Die Saturn-Neptun-Konjunktion am 20. Februar ist für dich ein kraftvoller Moment der Neuausrichtung. Hier verbinden sich deine Fähigkeit zur psychologischen Tiefe mit mutiger Umsetzung. Was du erkannt hast, will jetzt gelebt werden. Was du durchschaut hast, will jetzt verändert werden.

Die spirituelle Entwicklung

In der ersten Jahreshälfte befindet sich der Nordknoten in den Fischen und bildet damit ein harmonisches Trigon zu deinem Zeichen. Der Nordknoten zeigt den Entwicklungsweg der Seele. In den Fischen geht es um Hingabe, Vertrauen und spirituelle Öffnung.

Für dich als Skorpion, der oft versucht, durch Analyse und Kontrolle zu verstehen, ist das eine wichtige Einladung. Das Trigon macht es dir leicht, dich dieser Energie zu öffnen. Du darfst lernen, dass nicht alles durchdrungen werden muss. Dass manche Wahrheiten sich nur im Loslassen erschließen. Dass Hingabe keine Schwäche ist, sondern höchste Stärke.

Emotionale Durchdringung

In den ersten sechs Monaten wandert Jupiter durch den Krebs und bildet damit ebenfalls ein harmonisches Trigon zum Skorpion. Diese Wasserenergie nährt deine emotionale Tiefe und schenkt dir die Möglichkeit, dein inneres Fundament zu stärken.

Jupiter im Krebs lädt dich ein, nicht nur die dunklen Tiefen zu erforschen, sondern auch die nährenden Gewässer. Nicht nur Kontrolle auszuüben, sondern Fürsorge zu empfangen. Nicht nur stark zu sein, sondern auch verletzlich. Diese Monate sind ideal, um alte emotionale Wunden zu heilen und dir selbst die Geborgenheit zu geben, die du vielleicht lange vermisst hast.

Jupiter expandiert alles, was mit Familie, Heimat, Zugehörigkeit und emotionaler Sicherheit zu tun hat. Für dich kann das bedeuten: tiefer in Bindungen einzutauchen, ohne Angst vor Kontrollverlust. Nähe zuzulassen, ohne sofort Machtspiele zu initiieren. Vertrauen zu schenken, ohne ständig auf Verrat zu lauern.

Die Wunde der Kontrolle

Am 19. Juni tritt Chiron in den Stier ein und bildet damit eine Opposition zu deinem Zeichen. Nach dem Abschluss des Uranus-Zyklus beginnt nun eine neue, mehrjährige Phase der Heilung rund um Selbstwert, Besitz und materielle Sicherheit. Chiron im Stier konfrontiert dich mit einer tiefen Wunde: der Angst, nicht genug zu haben. Nicht genug Wert zu sein. Nicht genug Kontrolle zu besitzen. Diese Opposition zeigt dir, wo du versuchst, durch Macht und Intensität zu kompensieren, was du an innerem Wert vermisst.

Die zentrale Frage lautet: Kannst du dich wertvoll fühlen, ohne mächtig zu sein? Kannst du Sicherheit empfinden, ohne alles zu kontrollieren? Kannst du Stabilität erfahren, ohne dich an Personen, Situationen oder Besitztümer zu klammern? Diese Opposition kann schmerzhaft sein. Sie kann dich in Momente der Ohnmacht führen, in denen du merkst, dass deine üblichen Strategien nicht mehr greifen. Doch genau in dieser Verletzlichkeit liegt auch die Heilung: Chiron zeigt dir, dass wahre Heilung dort geschieht, wo du aus Schmerz Weisheit ziehst.

Ego im Spiegel

Ende Juni wechselt Jupiter in den Löwen und bildet damit ein Quadrat zu deinem Zeichen. Diese Konstellation bringt intensive Spannung zwischen deinem Bedürfnis nach Tiefe und dem Ruf zur Sichtbarkeit. Der Löwe fordert Ausdruck, Kreativität, Strahlkraft. Der Skorpion bevorzugt Verborgenheit, Intimität, Geheimnisse.

Jupiter im Löwen stellt dir unbequeme Fragen: Was wäre, wenn du deine Intensität nicht mehr versteckst, sondern offen zeigst? Kannst du im Mittelpunkt stehen, ohne andere zu verdrängen? Dieses Quadrat entlarvt, wo dein Streben nach Tiefe in Machtspiele umschlägt.

Am 20. Juli bildet Jupiter auch eine Opposition zu Pluto im Wassermann, deinem Herrscherplaneten. Diese Opposition ist für dich deutlich spürbar. Es kann ein starkes Bedürfnis entstehen, sich zu behaupten oder den eigenen Platz einzunehmen. Am 27. Juli folgt die Sonne-Pluto-Opposition. Die Sonne beleuchtet Identität, Willen und Selbstbild. Pluto konfrontiert mit den verborgenen Kräften darunter: Machtmotive, Kontrollmechanismen und das Bedürfnis nach Einfluss.

Diese Oppositionen fordern dich auf, ehrlich zu dir selbst zu sein. Wo geht es dir um echte Transformation, und wo um Kontrolle? Wo gibst du Macht ab aus Angst, und wo nimmst du sie an aus Verantwortung?

Wandel der Achse

Am 27. Juli wechseln die Mondknoten auf die Wassermann-Löwe-Achse. Für dich als Skorpion bildet diese Achse Quadrate, was bedeutet, dass beide Mondknoten herausfordernd auf dich wirken können. Der Nordknoten im Wassermann fordert dich auf, deine Kontrolle über Einzelne aufzugeben und dich größeren Netzwerken zu öffnen.

Der Südknoten im Löwen zeigt alte Muster von Dominanz, Stolz und dem Bedürfnis, im Mittelpunkt zu stehen. Diese Mondknotenachse konfrontiert dich mit der Frage: Kannst du Macht teilen? Kannst du Teil eines Kollektivs sein, ohne es dominieren zu wollen?

Die Rückkehr der Venus

Am 3. Oktober wird Venus im Skorpion rückläufig. Dies ist für dich der emotionale Höhepunkt des Jahres. Venus im Skorpion ist bereits intensiv. Venus rückläufig im Skorpion ist eine Reise in die Tiefen von Beziehungen, der Werte und des Selbstwerts.

Diese Phase fordert dich auf, dich den unbewussten und verborgenen Ecken deiner Beziehungsmuster zu stellen. Wo versuchst du durch subtile Strategien, Kontrolle zu bewahren? Wo bindest du andere emotional an dich, aus Angst, sie könnten gehen? Wo hältst du Distanz oder ziehst dich zurück, um dich vor Verletzung zu schützen?

Venus rückläufig zeigt dir all das, was sonst im Schatten bleibt und schwer zu erkennen ist. Doch sie tut das nicht, um dich zu verurteilen, sondern um dich zu befreien. Denn erst wenn du deine Schattenseiten erkennst und würdigst, kannst du sie integrieren und transformieren. Erst wenn du deine unbewussten Muster durchschaust, kannst du echte Intimität zulassen.

Am 25. Oktober kehrt die rückläufige Venus in die Waage zurück. Hier verschiebt sich der Fokus von der intensiven emotionalen Tiefe zur Frage nach Balance und Fairness. Was ist dir wirklich wichtig in Beziehungen? Wo darfst du deine eigenen Bedürfnisse klarer kommunizieren?

Am 14. November wird Venus wieder direktläufig. Doch die Reise der Integration ist noch nicht abgeschlossen, denn am 4. Dezember wechselt Venus in ihrer Direktläufigkeit erneut in den Skorpion. Nun geht es darum, das Erkannte zu leben und zu verkörpern. Bewusste Entscheidungen zu treffen, deine Wahrheit in Beziehungen auszudrücken und Verbindungen entweder auf ein neues, authentischeres Fundament zu stellen oder in Liebe loszulassen, wenn der Weg sich trennt.

Die wilde Wahrheit

Bis Mitte September befindet sich Lilith noch im Schützen. Diese Energie unterstützt dich darin, nach größeren Wahrheiten zu suchen und deine Intensität mit philosophischer Weite zu verbinden. Lilith im Schützen ermutigt dich, über den Tellerrand hinauszuschauen.

Mitte September wechselt Lilith in den Steinbock. Nun geht es um die Integration von Macht und Verantwortung. Lilith im Steinbock zeigt dir, wo du Autorität beanspruchen darfst, ohne autoritär zu werden. Wo du Grenzen setzen darfst, ohne zu kontrollieren.

Phönix aus der Asche

Du kennst die Geschichte vom Phönix. Der Vogel, der verbrennt, um aus seiner eigenen Asche wiedergeboren zu werden. Als Skorpion ist dir dieses Prinzip vertraut. Du weißt, dass wahre Transformation durch Tod und Wiedergeburt geschieht. Dass Altes sterben muss, damit Neues entstehen kann.

Doch 2026 stellt dir eine tiefere Frage: Was, wenn nicht nur deine äußeren Umstände sich wandeln dürfen, sondern auch deine Art, mit ihnen umzugehen? Was, wenn nicht nur deine Beziehungen sich transformieren, sondern auch dein Beziehungsverhalten? Was, wenn die größte Macht darin liegt, Macht loszulassen und durch Vertrauen zu ersetzen?

Uranus und Chiron haben dir gezeigt, dass Kontrolle eine Illusion ist. Venus hat dich mit deinen tiefsten Mustern konfrontiert. Jupiter hat dich eingeladen, sichtbarer zu werden. Und durch all das hindurch läuft ein roter Faden: Die Einladung, dich selbst so radikal zu transformieren, wie du es von anderen forderst.

Du darfst lernen, dass wahre Tiefe nicht durch Kontrolle entsteht, sondern durch Hingabe. Dass echte Intimität nicht durch Macht geschieht, sondern durch Verletzlichkeit und dass wirkliche Transformation nicht im Festhalten liegt, sondern im Loslassen. 2026 ist dein Jahr, den Phönix in dir selbst zu entfachen.

Deine Affirmation: Ich lasse Kontrolle los und vertraue der Transformation, die mich durchfließt.

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