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Moderne Astrologie
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4.1.2026

Drei Jahresanfänge, drei Ebenen von Zeit

Die Wintersonnenwende liegt keine zwei Wochen zurück, da fällt der Startschuss ins neue Kalenderjahr. Vorsätze fassen, Ziele setzen, bloß kein Momentum verpassen. Warum viele Menschen das als widersprüchlich empfinden und welche drei Jahresanfänge wirklich existieren.
Phi

Viele Menschen erleben den Jahresbeginn am 1. Januar als innerlich widersprüchlich. Der Kalender zeigt einen Neuanfang, doch im eigenen Empfinden fühlt sich noch nichts wirklich neu an. Dieses Empfinden ist kein Mangel an Motivation und keine innere Blockade. Es ist eine feine, ehrliche Wahrnehmung des eigenen Rhythmus.

Anfang Januar befinden wir uns noch mitten im Winter. Die Wintersonnenwende liegt erst kurze Zeit zurück. Sie markiert den stillsten Punkt des Jahres, einen Moment tiefer Sammlung und Rückkehr nach innen. Das Licht ist noch zart, die Nächte lang, der Körper auf Regeneration und Integration ausgerichtet. Auch die Natur verweilt in dieser Ruhe. Sie richtet sich nicht nach vorne, sondern sammelt sich in ihrer Mitte. Auf dieser Ebene ist noch kein Aufbruch vorgesehen.

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Und dennoch lädt der kalendarische Jahreswechsel plötzlich zu Aktivität, Vorsätzen und neuen Zielen ein. Für viele feinfühlige und intuitive Menschen entsteht daraus eine leise innere Spannung. Der Verstand möchte losgehen, während Körper und Seele noch verdauen und nachklingen lassen. Dieses Spannungsfeld ist kein Fehler, sondern ein Hinweis darauf, wie sehr wir zyklische Wesen sind.

Der kalendarische Jahresbeginn

Ordnung im Außen, nicht im Inneren
Der Jahresstart am 1. Januar entstammt dem gregorianischen Kalender. Er ist ein gesellschaftliches Ordnungssystem, das unserem Leben Struktur verleiht. Er hilft, Zeit zu messen, Abläufe zu koordinieren und Orientierung im Außen zu schaffen. Geschäftsjahre beginnen, Planungen werden vorgenommen, neue Kapitel werden benannt.

Dieser Jahresbeginn wirkt vor allem auf der mentalen Ebene. Er spricht den Willen an und lädt dazu ein, bewusst Richtung zu wählen. Das Empfinden hingegen folgt einem anderen Rhythmus. Deshalb erleben viele Menschen den 1. Januar als einen klaren, aber innerlich noch stillen Moment. Der Kalender beginnt neu, während das innere Erleben sich noch sammelt.

Dieser Jahresanfang ist bedeutsam für Organisation und Ausrichtung im Außen. Er beschreibt jedoch keine seelische Phase. Wer sich hier noch nicht bereit fühlt, ist nicht zu spät. Er folgt lediglich einem tieferen, natürlicheren Rhythmus, der Zeit braucht, um sich zu entfalten.

Das chinesische Neujahr

Wenn Energie langsam wieder in Bewegung kommt
Der chinesische Kalender folgt einer lunisolaren Rhythmik. Er verbindet die Zyklen des Mondes mit der Bewegung der Sonne und beschreibt Zeit als lebendigen Prozess. Das chinesische Neujahr beginnt nicht mit dem ersten Neumond des gregorianischen Jahres, sondern mit jenem Neumond, der den Übergang aus der tiefen Yin Phase des Winters markiert. Deshalb fällt dieser Jahresbeginn meist auf Ende Januar oder Mitte Februar.

Im Jahr 2026 beginnt das chinesische Neujahr am 17. Februar. An diesem Tag wechseln wir vom Jahr der Schlange in das Jahr des Pferdes.

Die Schlange steht für innere Wandlung, Verdichtung und stilles Reifen. Sie wirkt nach innen gerichtet und schenkt tiefes Verstehen. Viele Prozesse entfalten sich in dieser Zeit unter der Oberfläche, leise, aber nachhaltig.

Mit dem Pferd verändert sich die Bewegung der Energie. Es bringt Dynamik, Freiheitsdrang und den Wunsch, das nach außen zu tragen, was zuvor innerlich gereift ist. Impulse wollen ausprobiert, Wege beschritten und Erfahrungen gemacht werden.

Dieser Jahresbeginn markiert oft jenen Moment, in dem sich im Inneren erstmals wieder Bewegung zeigt. Entscheidungen fühlen sich leichter an, Energie kommt ins Fließen und der Körper beginnt sanft zu erwachen.

Das astrologische Neujahr

Der eigentliche Beginn des Lebenszyklus
Am 20. März tritt die Sonne in den Widder ein. Aus astrologischer Sicht beginnt damit ein vollständig neuer Zyklus. Der Tierkreis setzt erneut am Ursprung an. Dieser Moment fällt mit der Tag und Nacht Gleiche zusammen. Licht und Dunkelheit begegnen sich auf Augenhöhe, bevor das Licht wieder spürbar zunimmt. In der Natur zeigt sich nun sichtbar neues Leben. Wachstum wird greifbar, Bewegung wird selbstverständlich.

Dies ist der Moment echter Initiation. Der Widder steht für Geburt, Eigenständigkeit und den Mut, den ersten Schritt zu gehen. Viele Menschen erleben hier erstmals im Jahr eine klare, innere Tatkraft. Nicht aus Pflicht oder Vorsatz heraus, sondern aus einem tiefen inneren Impuls, der nach Ausdruck verlangt.

Mit diesem Übergang wandelt sich auch die übergeordnete Zeitqualität. Wir treten aus dem Venusjahr 2025 in das Merkurjahr 2026 ein. Während das Venusjahr den Fokus auf Beziehung, Werte, Verbindung und innere Ausrichtung gelegt hat, richtet das Merkurjahr die Aufmerksamkeit auf Bewusstsein, Denken, Kommunikation und innere Beweglichkeit.

Nun geht es darum, das, was zuvor gefühlt, geklärt und innerlich geordnet wurde, bewusst zu erfassen und in Bewegung zu bringen. Gedanken, Worte und Entscheidungen gewinnen an Gestaltungskraft. Das Innere sucht den Weg nach außen und beginnt, Form anzunehmen.

Drei Jahresanfänge, drei Ebenen von Zeit

Diese drei Jahresanfänge stehen nicht im Widerspruch zueinander. Sie beschreiben unterschiedliche Ebenen von Zeit und Erleben, die sich gegenseitig ergänzen.

Der kalendarische Jahresbeginn schenkt Ordnung im Außen und Orientierung im Alltag.

Das chinesische Neujahr verändert den energetischen Grundton und bringt Bewegung in das kollektive Feld.

Das astrologische Neujahr initiiert den inneren Lebensimpuls und den Mut zum Neubeginn.

Wer versucht, alle drei Ebenen gleichzeitig zu erfüllen, gerät leicht unter inneren Druck. Wer sie bewusst auseinanderhält, findet Orientierung und vor allem die Erlaubnis, dem eigenen Rhythmus zu folgen. Zeit darf dann wieder als etwas Lebendiges erfahren werden, das trägt, anstatt anzutreiben.

In diesem Sinne: Happy New Year!

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Und dennoch lädt der kalendarische Jahreswechsel plötzlich zu Aktivität, Vorsätzen und neuen Zielen ein. Für viele feinfühlige und intuitive Menschen entsteht daraus eine leise innere Spannung. Der Verstand möchte losgehen, während Körper und Seele noch verdauen und nachklingen lassen. Dieses Spannungsfeld ist kein Fehler, sondern ein Hinweis darauf, wie sehr wir zyklische Wesen sind.

Der kalendarische Jahresbeginn

Ordnung im Außen, nicht im Inneren
Der Jahresstart am 1. Januar entstammt dem gregorianischen Kalender. Er ist ein gesellschaftliches Ordnungssystem, das unserem Leben Struktur verleiht. Er hilft, Zeit zu messen, Abläufe zu koordinieren und Orientierung im Außen zu schaffen. Geschäftsjahre beginnen, Planungen werden vorgenommen, neue Kapitel werden benannt.

Dieser Jahresbeginn wirkt vor allem auf der mentalen Ebene. Er spricht den Willen an und lädt dazu ein, bewusst Richtung zu wählen. Das Empfinden hingegen folgt einem anderen Rhythmus. Deshalb erleben viele Menschen den 1. Januar als einen klaren, aber innerlich noch stillen Moment. Der Kalender beginnt neu, während das innere Erleben sich noch sammelt.

Dieser Jahresanfang ist bedeutsam für Organisation und Ausrichtung im Außen. Er beschreibt jedoch keine seelische Phase. Wer sich hier noch nicht bereit fühlt, ist nicht zu spät. Er folgt lediglich einem tieferen, natürlicheren Rhythmus, der Zeit braucht, um sich zu entfalten.

Das chinesische Neujahr

Wenn Energie langsam wieder in Bewegung kommt
Der chinesische Kalender folgt einer lunisolaren Rhythmik. Er verbindet die Zyklen des Mondes mit der Bewegung der Sonne und beschreibt Zeit als lebendigen Prozess. Das chinesische Neujahr beginnt nicht mit dem ersten Neumond des gregorianischen Jahres, sondern mit jenem Neumond, der den Übergang aus der tiefen Yin Phase des Winters markiert. Deshalb fällt dieser Jahresbeginn meist auf Ende Januar oder Mitte Februar.

Im Jahr 2026 beginnt das chinesische Neujahr am 17. Februar. An diesem Tag wechseln wir vom Jahr der Schlange in das Jahr des Pferdes.

Die Schlange steht für innere Wandlung, Verdichtung und stilles Reifen. Sie wirkt nach innen gerichtet und schenkt tiefes Verstehen. Viele Prozesse entfalten sich in dieser Zeit unter der Oberfläche, leise, aber nachhaltig.

Mit dem Pferd verändert sich die Bewegung der Energie. Es bringt Dynamik, Freiheitsdrang und den Wunsch, das nach außen zu tragen, was zuvor innerlich gereift ist. Impulse wollen ausprobiert, Wege beschritten und Erfahrungen gemacht werden.

Dieser Jahresbeginn markiert oft jenen Moment, in dem sich im Inneren erstmals wieder Bewegung zeigt. Entscheidungen fühlen sich leichter an, Energie kommt ins Fließen und der Körper beginnt sanft zu erwachen.

Das astrologische Neujahr

Der eigentliche Beginn des Lebenszyklus
Am 20. März tritt die Sonne in den Widder ein. Aus astrologischer Sicht beginnt damit ein vollständig neuer Zyklus. Der Tierkreis setzt erneut am Ursprung an. Dieser Moment fällt mit der Tag und Nacht Gleiche zusammen. Licht und Dunkelheit begegnen sich auf Augenhöhe, bevor das Licht wieder spürbar zunimmt. In der Natur zeigt sich nun sichtbar neues Leben. Wachstum wird greifbar, Bewegung wird selbstverständlich.

Dies ist der Moment echter Initiation. Der Widder steht für Geburt, Eigenständigkeit und den Mut, den ersten Schritt zu gehen. Viele Menschen erleben hier erstmals im Jahr eine klare, innere Tatkraft. Nicht aus Pflicht oder Vorsatz heraus, sondern aus einem tiefen inneren Impuls, der nach Ausdruck verlangt.

Mit diesem Übergang wandelt sich auch die übergeordnete Zeitqualität. Wir treten aus dem Venusjahr 2025 in das Merkurjahr 2026 ein. Während das Venusjahr den Fokus auf Beziehung, Werte, Verbindung und innere Ausrichtung gelegt hat, richtet das Merkurjahr die Aufmerksamkeit auf Bewusstsein, Denken, Kommunikation und innere Beweglichkeit.

Nun geht es darum, das, was zuvor gefühlt, geklärt und innerlich geordnet wurde, bewusst zu erfassen und in Bewegung zu bringen. Gedanken, Worte und Entscheidungen gewinnen an Gestaltungskraft. Das Innere sucht den Weg nach außen und beginnt, Form anzunehmen.

Drei Jahresanfänge, drei Ebenen von Zeit

Diese drei Jahresanfänge stehen nicht im Widerspruch zueinander. Sie beschreiben unterschiedliche Ebenen von Zeit und Erleben, die sich gegenseitig ergänzen.

Der kalendarische Jahresbeginn schenkt Ordnung im Außen und Orientierung im Alltag.

Das chinesische Neujahr verändert den energetischen Grundton und bringt Bewegung in das kollektive Feld.

Das astrologische Neujahr initiiert den inneren Lebensimpuls und den Mut zum Neubeginn.

Wer versucht, alle drei Ebenen gleichzeitig zu erfüllen, gerät leicht unter inneren Druck. Wer sie bewusst auseinanderhält, findet Orientierung und vor allem die Erlaubnis, dem eigenen Rhythmus zu folgen. Zeit darf dann wieder als etwas Lebendiges erfahren werden, das trägt, anstatt anzutreiben.

In diesem Sinne: Happy New Year!

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