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Moderne Astrologie
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23.10.2026

Die vier Wächter deiner Angst

Nach Wochen der Harmonie und Balance wird es nun tiefer und ehrlicher. Die Waage hat dich gefragt, wo du dich im Miteinander verlierst und der Skorpion lässt dich jetzt tief in Ecken blicken, die du vielleicht gerne umschiffst. Diese Season beginnt mit einer unbequemen Frage…
Jenna

Hältst du das, was du festhältst, aus Liebe fest oder aus Angst?

Lass uns einmal einen kurzen Blick zurück werfen. Die Libra-Season hat dich eingeladen, Harmonie neu zu definieren. Du durftest lernen, dass echte Verbindungen durch Reibung Herzenswärme erzeugen und dass Harmonie nicht bedeutet, dich selbst zu übergehen, sondern sich authentisch zu begegnen.
Was in den letzten Wochen bereits Form angenommen hat, gewinnt nun an Tiefe, denn der Skorpion piekst mit seinem Stachel gerne mal genau dorthin, wo es unbequem ist. Das macht er, um dein ganzes Potential aus dir herauszukitzeln.

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Der Ruf in die Tiefe
Mit dem Wechsel der Sonne in den Skorpion hörst du den Ruf. Wo die Waage abwägen wollte, will der Skorpion nun echt werden. Jede Befreiung beginnt damit, dass dir bewusst wird, dass etwas zu eng geworden ist und genau das spürst du in diesen Wochen. Gleich vier fixe Zeichen sind dabei aktiv, die Zeichen des Haltens, Festigen und Bewahrens, der Stier, der Löwe, der Skorpion und der Wassermann. Zusammen bilden diese vier das sogenannte fixe Kreuz.
Jedes von ihnen hält an etwas anderem fest und weil sie sich gegenseitig herausfordern, entsteht ein Spannungsfeld, in dem nichts so leicht nachgibt. Genau darin liegt die Chance dieser Reise, denn das fixe Kreuz will nicht, dass du es umgehst, sondern dass du dich in ihm befreist. Doch das Festhalten ist nicht immer etwas Schlechtes. Es gibt ein Festhalten, das trägt, weil es aus Liebe geschieht und eines, das fesselt, weil es aus Angst geschieht. Von außen sehen beide erst einmal gleich aus, den Unterschied spürst du nur in dir. Das eine macht dich weit, das andere macht dich eng.

Die vier Wächter am Tor
Deine Erkenntnis-Reise

Bevor du die Schwelle deiner Angst überschreitest, begegnest du vier Wächtern. Diese verkörpern innere Anteile von dir, die dich vielleicht lange beschützt haben und dich gleichzeitig in irgendeiner Form ein Stück zurückhalten. Die Beschreibung der vier Wächter dient dir als Reflexion zum Journalen. Vielleicht ist ein Anteil weniger bis gar nicht ausgeprägt und ein anderer dafür mehr. Fühle in dich rein und nutze sie als Erkenntnis für dich.

Die Stier-Energie: Der Schatzhüter hält an Sicherheit fest
Diese Energie kann sich dir zeigen, indem du in Situationen bleibst, die dir zwar wissentlich nicht mehr guttun, die aber dafür berechenbar sind.
Dies kann beispielsweise der Job sein, der dich nicht mehr erfüllt oder die Gewohnheit, die dich ausbremst. Hinterfrage, ob du hier lieber das Bekannte wählst, das dich langweilt, als das Unbekannte, das dich deine vermeintliche Sicherheit kosten könnte, dir jedoch Freiheit, Lebensfreude und persönliches Wachstum schenken würde.

Mein Handlungs-Tipp: Frage dich in einem Bereich, in dem du aus Gewohnheit bleibst: Was würde ich ändern, wenn ich wüsste, dass es sicher ist?
Mach dann einen kleinen Schritt nach vorne in diesem Bereich, der nichts zerstört, aber etwas in dir bewegt, wie zum Beispiel ein Gespräch führen, eine Bewerbung schreiben oder deine Routine ändern.

Und mache in diesen Wochen immer wieder eine Kleinigkeit anders als sonst, gehe einen neuen Weg, besuche ein neues Lokal, mache Dinge in einer anderen Reihenfolge und spüre, wie viel Unsicherheit du eigentlich aushältst. Nimm bewusst wahr, wie sich vielleicht auch ein innerer Anteil dagegen sträubt und wenn es nur aus Bequemlichkeit ist. Jede Veränderung beginnt in kleinen Schritten, aus denen sich irgendwann ein langer Weg abzeichnet. Unterschätze also genau diese kleinen Steps nicht und beginne langsam dich zu lösen, ganz in deinem Tempo.

Die Skorpion-Energie: Die Weberin hält an Bindung fest
Wie viel lässt du in einer Verbindung über dich ergehen?
Und wie lange hältst du an Menschen fest, auch wenn die Energie längst gegangen ist, weil Loslassen sich wie ein Verlust anfühlt?
Vielleicht investierst du mehr, als du zurückbekommst und führst manche Verbindungen aus Treue weiter, nicht mehr aus Freude oder tiefer Verbundenheit.

Mein Handlungs-Tipp: Schreibe auf, was du einer bestimmten Verbindung gibst und was sie dir gibt. Du musst noch nichts entscheiden, aber bleib nicht länger im Unklaren. Du kannst dir in einer Energie-Tabelle notieren, welche Verbindungen dich nähren und welche dich Energie kosten.

Finde für dich heraus, ob es ein innerer Prozess ist, ob du für dich ganz bewusst eine Person loslassen darfst oder ob es im Außen noch etwas zu klären gibt, bevor eure Verbindung sich erfüllt auflösen kann. Die Tabelle dient dir, zu sehen, dass sich Verbindungen eben auch leicht und unterstützend anfühlen können und du an nichts haften musst, was einmal war und heute aber einfach nicht mehr deinen Werten entspricht.Wenn es sich danach anfühlt und etwas im Unklaren ist, dann suche das Gespräch oder gib dir selbst die Erlaubnis, eine Entscheidung zu treffen.

Die Löwe-Energie: Der Star auf der Bühne hält an Anerkennung fest
Wie oft tust du noch Dinge und hast still und heimlich im Hinterkopf, dafür gesehen und bestätigt zu werden?
Und inwiefern fühlst du dich vielleicht leer, traurig oder weniger wertvoll, wenn der “Applaus” ausbleibt?
Ein fehlendes Dankeschön beschäftigt dich länger, als du möchtest oder du kannst nicht wirklich einordnen, ob das, was du getan hast, gut genug war, wenn es dir niemand spiegelt.

Mein Handlungs-Tipp: Tue diese Woche etwas Gutes, von dem niemand erfährt und beobachte, wie sich das anfühlt.
Frage dich danach: Was würde ich auch dann tun, wenn mich niemand dafür sehen würde?
Und überlege dir, wie frei sich dein Leben anfühlen würde, wenn du dir selbst diese Anerkennung schenkst, für das, was du von Herzen bist und machst.
Was würdest du dann selbstbewusst tun?
Wie würdest du sein?
Wie würdest du dich selbst sehen?

Die Wassermann-Energie: Der Einsiedler im Turm hält an Freiheit fest

Wie stark hältst du an deiner Unabhängigkeit fest, sodass sie dadurch alles andere als frei ist und du dich mit deinen eigenen Zügeln fest im Griff hast?
Vielleicht fühlt sich Nähe für dich schnell nach Einengung an und du ziehst dich zurück, bevor jemand dir zu nahe kommt.
Womöglich hast du so sehr Angst vor dem Verlust deiner Freiheit, vor Überanpassung und Abhängigkeit, dass du so manches Mal ins komplette Gegenteil abdriftest.

‍Mein Handlungs-Tipp: Überleg dir, wo du dich zurückziehst, wenn es eigentlich um Nähe ginge und mach dort einen bewussten Schritt in die Verbindung.
Sei es, eine Einladung anzunehmen, ein ehrliches Wort zu sagen oder um Hilfe zu bitten. Beobachte, ob du dabei wirklich Freiheit verlierst oder nur Kontrolle.
Bleib außerdem bei einem Gespräch, das dir vielleicht unangenehm nahe geht, einen Atemzug länger, bevor du das Thema wechselst.

Zwei Prüfungen und die Rückkehr

Wende an, was du von den 4 Wächtern des fixen Kreuzes lernen durftest.


Ende Oktober, die erste Prüfung

Rund um den 26. Oktober begegnet dir mit dem Vollmond im Stier dein Schatzhüter in voller Kraft und fragt dich bis in die Tiefen, wie es nun um dein Verhältnis zu Sicherheit und Kontrolle steht. Was sich dir bei diesem Vollmond zeigt, musst du jedoch im Anschluss nicht sofort bereinigen, es darf erst einmal sichtbar werden. Frage dich bei allem, was aufkommt: Halte ich das aus Liebe oder aus Angst fest?

Suche dir das aus, bei dem die Antwort „Angst" lautet und lockere den Griff noch in derselben Woche ein kleines Stück, mit einem konkreten Schritt.
Frage dich am Abend jeden Tages rund um den Vollmond: Wo war ich heute verkrampft und was hätte ich lockerer lassen können?

Mitte November, die zweite Prüfung

Die alte Bühne …

Zwischen dem 12. und 16. November treffen Jupiter und Mars im Löwen auf den Südknoten. Es kann sein, dass vertraute Muster von Stolz und Bestätigung dich zurück auf die alte Bühne locken wollen.

Ganz nach dem Motto: Ich will glänzen, gefallen, mich beweisen, dass ich es kann.

Das Tückische daran ist, dass sich die alte Rolle in diesen Tagen richtig gut anfühlen kann, wie ein vertrauter Mantel. Was du tun kannst ist, dass du dich jedes Mal, bevor du dich ins Rampenlicht bringst oder in eine Situation, die es erfordert, folgendes kurz fragst. Tue ich das, weil es mir entspricht oder weil ich es gewohnt bin, dafür gesehen zu werden? Merkst du, dass du in das alte Muster rutschst, ist das kein Rückschritt, sondern die Gelegenheit, es zum ersten Mal bewusst anders zu machen.

Die Rückkehr

Das Elixier deiner Heilung
Mit dem Trigon von Mars und Chiron am 19. November kehrst du zurück zu dir und du hast die Chance, etwas ganz sanft heilen zu lassen. Was du bisher schmerzhaft festgehalten hast, darf weich werden, weil du nicht mehr aus Angst festhalten musst. Das ist das Elixier deiner Reise durch die Energien der Scorpio Season. Dein Elixier zeigt sich dir im ehrlichen Loslassen und dass du dafür keine Maske des Starkseins brauchst, sondern nur die Bereitschaft für deine tiefste Verletzlichkeit und Aufrichtigkeit dir selbst gegenüber einzustehen. Das ist die Befreiung aus den Anhaftungen des fixen Kreuzes. Du bist durch die Spannungen hindurchgegangen, hast sie dir angeschaut und deine Handlungen geshiftet, jetzt stehst du freier da, als du hineingegangen bist.

Trage abschließend nochmal alles zusammen. Schreibe auf einen Zettel, was du aus Angst festgehalten hast und jetzt gehen lassen möchtest. Danke ihm dafür, dass es dich geschützt hat, und verbrenne oder zerreiß den Zettel bewusst. Schreibe dann einen Satz auf, was du stattdessen wählst, zum Beispiel: „Ich wähle Vertrauen statt Kontrolle“. Tue an diesem Tag etwas, das nicht deinen alten Mustern entspricht. Nutze zwischendurch gerne auch unsere Season-Meditation „Das Kreuz der Anhaftung“, um in dieser Season immer wieder zu spüren, was du hältst und was du öffnen darfst.

Diese Reise durch die Scorpio Season trägt nur eine Botschaft in sich…

„Was du aus Liebe hältst, macht dich weit und was du aus Angst hältst, macht dich eng.“

Das fixe Kreuz zeigt dir, woran du festhältst und befreit dich, wenn du es erkennst. Eine offene Hand kann nicht nur loslassen, sie kann auch empfangen, während eine geschlossene Faust zwar festhält, aber nichts Neues tragen kann. Teile gerne in den Kommentaren, woran du nun aufhörst, aus Angst festzuhalten.

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Phi
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Der Ruf in die Tiefe
Mit dem Wechsel der Sonne in den Skorpion hörst du den Ruf. Wo die Waage abwägen wollte, will der Skorpion nun echt werden. Jede Befreiung beginnt damit, dass dir bewusst wird, dass etwas zu eng geworden ist und genau das spürst du in diesen Wochen. Gleich vier fixe Zeichen sind dabei aktiv, die Zeichen des Haltens, Festigen und Bewahrens, der Stier, der Löwe, der Skorpion und der Wassermann. Zusammen bilden diese vier das sogenannte fixe Kreuz.
Jedes von ihnen hält an etwas anderem fest und weil sie sich gegenseitig herausfordern, entsteht ein Spannungsfeld, in dem nichts so leicht nachgibt. Genau darin liegt die Chance dieser Reise, denn das fixe Kreuz will nicht, dass du es umgehst, sondern dass du dich in ihm befreist. Doch das Festhalten ist nicht immer etwas Schlechtes. Es gibt ein Festhalten, das trägt, weil es aus Liebe geschieht und eines, das fesselt, weil es aus Angst geschieht. Von außen sehen beide erst einmal gleich aus, den Unterschied spürst du nur in dir. Das eine macht dich weit, das andere macht dich eng.

Die vier Wächter am Tor
Deine Erkenntnis-Reise

Bevor du die Schwelle deiner Angst überschreitest, begegnest du vier Wächtern. Diese verkörpern innere Anteile von dir, die dich vielleicht lange beschützt haben und dich gleichzeitig in irgendeiner Form ein Stück zurückhalten. Die Beschreibung der vier Wächter dient dir als Reflexion zum Journalen. Vielleicht ist ein Anteil weniger bis gar nicht ausgeprägt und ein anderer dafür mehr. Fühle in dich rein und nutze sie als Erkenntnis für dich.

Die Stier-Energie: Der Schatzhüter hält an Sicherheit fest
Diese Energie kann sich dir zeigen, indem du in Situationen bleibst, die dir zwar wissentlich nicht mehr guttun, die aber dafür berechenbar sind.
Dies kann beispielsweise der Job sein, der dich nicht mehr erfüllt oder die Gewohnheit, die dich ausbremst. Hinterfrage, ob du hier lieber das Bekannte wählst, das dich langweilt, als das Unbekannte, das dich deine vermeintliche Sicherheit kosten könnte, dir jedoch Freiheit, Lebensfreude und persönliches Wachstum schenken würde.

Mein Handlungs-Tipp: Frage dich in einem Bereich, in dem du aus Gewohnheit bleibst: Was würde ich ändern, wenn ich wüsste, dass es sicher ist?
Mach dann einen kleinen Schritt nach vorne in diesem Bereich, der nichts zerstört, aber etwas in dir bewegt, wie zum Beispiel ein Gespräch führen, eine Bewerbung schreiben oder deine Routine ändern.

Und mache in diesen Wochen immer wieder eine Kleinigkeit anders als sonst, gehe einen neuen Weg, besuche ein neues Lokal, mache Dinge in einer anderen Reihenfolge und spüre, wie viel Unsicherheit du eigentlich aushältst. Nimm bewusst wahr, wie sich vielleicht auch ein innerer Anteil dagegen sträubt und wenn es nur aus Bequemlichkeit ist. Jede Veränderung beginnt in kleinen Schritten, aus denen sich irgendwann ein langer Weg abzeichnet. Unterschätze also genau diese kleinen Steps nicht und beginne langsam dich zu lösen, ganz in deinem Tempo.

Die Skorpion-Energie: Die Weberin hält an Bindung fest
Wie viel lässt du in einer Verbindung über dich ergehen?
Und wie lange hältst du an Menschen fest, auch wenn die Energie längst gegangen ist, weil Loslassen sich wie ein Verlust anfühlt?
Vielleicht investierst du mehr, als du zurückbekommst und führst manche Verbindungen aus Treue weiter, nicht mehr aus Freude oder tiefer Verbundenheit.

Mein Handlungs-Tipp: Schreibe auf, was du einer bestimmten Verbindung gibst und was sie dir gibt. Du musst noch nichts entscheiden, aber bleib nicht länger im Unklaren. Du kannst dir in einer Energie-Tabelle notieren, welche Verbindungen dich nähren und welche dich Energie kosten.

Finde für dich heraus, ob es ein innerer Prozess ist, ob du für dich ganz bewusst eine Person loslassen darfst oder ob es im Außen noch etwas zu klären gibt, bevor eure Verbindung sich erfüllt auflösen kann. Die Tabelle dient dir, zu sehen, dass sich Verbindungen eben auch leicht und unterstützend anfühlen können und du an nichts haften musst, was einmal war und heute aber einfach nicht mehr deinen Werten entspricht.Wenn es sich danach anfühlt und etwas im Unklaren ist, dann suche das Gespräch oder gib dir selbst die Erlaubnis, eine Entscheidung zu treffen.

Die Löwe-Energie: Der Star auf der Bühne hält an Anerkennung fest
Wie oft tust du noch Dinge und hast still und heimlich im Hinterkopf, dafür gesehen und bestätigt zu werden?
Und inwiefern fühlst du dich vielleicht leer, traurig oder weniger wertvoll, wenn der “Applaus” ausbleibt?
Ein fehlendes Dankeschön beschäftigt dich länger, als du möchtest oder du kannst nicht wirklich einordnen, ob das, was du getan hast, gut genug war, wenn es dir niemand spiegelt.

Mein Handlungs-Tipp: Tue diese Woche etwas Gutes, von dem niemand erfährt und beobachte, wie sich das anfühlt.
Frage dich danach: Was würde ich auch dann tun, wenn mich niemand dafür sehen würde?
Und überlege dir, wie frei sich dein Leben anfühlen würde, wenn du dir selbst diese Anerkennung schenkst, für das, was du von Herzen bist und machst.
Was würdest du dann selbstbewusst tun?
Wie würdest du sein?
Wie würdest du dich selbst sehen?

Die Wassermann-Energie: Der Einsiedler im Turm hält an Freiheit fest

Wie stark hältst du an deiner Unabhängigkeit fest, sodass sie dadurch alles andere als frei ist und du dich mit deinen eigenen Zügeln fest im Griff hast?
Vielleicht fühlt sich Nähe für dich schnell nach Einengung an und du ziehst dich zurück, bevor jemand dir zu nahe kommt.
Womöglich hast du so sehr Angst vor dem Verlust deiner Freiheit, vor Überanpassung und Abhängigkeit, dass du so manches Mal ins komplette Gegenteil abdriftest.

‍Mein Handlungs-Tipp: Überleg dir, wo du dich zurückziehst, wenn es eigentlich um Nähe ginge und mach dort einen bewussten Schritt in die Verbindung.
Sei es, eine Einladung anzunehmen, ein ehrliches Wort zu sagen oder um Hilfe zu bitten. Beobachte, ob du dabei wirklich Freiheit verlierst oder nur Kontrolle.
Bleib außerdem bei einem Gespräch, das dir vielleicht unangenehm nahe geht, einen Atemzug länger, bevor du das Thema wechselst.

Zwei Prüfungen und die Rückkehr

Wende an, was du von den 4 Wächtern des fixen Kreuzes lernen durftest.


Ende Oktober, die erste Prüfung

Rund um den 26. Oktober begegnet dir mit dem Vollmond im Stier dein Schatzhüter in voller Kraft und fragt dich bis in die Tiefen, wie es nun um dein Verhältnis zu Sicherheit und Kontrolle steht. Was sich dir bei diesem Vollmond zeigt, musst du jedoch im Anschluss nicht sofort bereinigen, es darf erst einmal sichtbar werden. Frage dich bei allem, was aufkommt: Halte ich das aus Liebe oder aus Angst fest?

Suche dir das aus, bei dem die Antwort „Angst" lautet und lockere den Griff noch in derselben Woche ein kleines Stück, mit einem konkreten Schritt.
Frage dich am Abend jeden Tages rund um den Vollmond: Wo war ich heute verkrampft und was hätte ich lockerer lassen können?

Mitte November, die zweite Prüfung

Die alte Bühne …

Zwischen dem 12. und 16. November treffen Jupiter und Mars im Löwen auf den Südknoten. Es kann sein, dass vertraute Muster von Stolz und Bestätigung dich zurück auf die alte Bühne locken wollen.

Ganz nach dem Motto: Ich will glänzen, gefallen, mich beweisen, dass ich es kann.

Das Tückische daran ist, dass sich die alte Rolle in diesen Tagen richtig gut anfühlen kann, wie ein vertrauter Mantel. Was du tun kannst ist, dass du dich jedes Mal, bevor du dich ins Rampenlicht bringst oder in eine Situation, die es erfordert, folgendes kurz fragst. Tue ich das, weil es mir entspricht oder weil ich es gewohnt bin, dafür gesehen zu werden? Merkst du, dass du in das alte Muster rutschst, ist das kein Rückschritt, sondern die Gelegenheit, es zum ersten Mal bewusst anders zu machen.

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Das Elixier deiner Heilung
Mit dem Trigon von Mars und Chiron am 19. November kehrst du zurück zu dir und du hast die Chance, etwas ganz sanft heilen zu lassen. Was du bisher schmerzhaft festgehalten hast, darf weich werden, weil du nicht mehr aus Angst festhalten musst. Das ist das Elixier deiner Reise durch die Energien der Scorpio Season. Dein Elixier zeigt sich dir im ehrlichen Loslassen und dass du dafür keine Maske des Starkseins brauchst, sondern nur die Bereitschaft für deine tiefste Verletzlichkeit und Aufrichtigkeit dir selbst gegenüber einzustehen. Das ist die Befreiung aus den Anhaftungen des fixen Kreuzes. Du bist durch die Spannungen hindurchgegangen, hast sie dir angeschaut und deine Handlungen geshiftet, jetzt stehst du freier da, als du hineingegangen bist.

Trage abschließend nochmal alles zusammen. Schreibe auf einen Zettel, was du aus Angst festgehalten hast und jetzt gehen lassen möchtest. Danke ihm dafür, dass es dich geschützt hat, und verbrenne oder zerreiß den Zettel bewusst. Schreibe dann einen Satz auf, was du stattdessen wählst, zum Beispiel: „Ich wähle Vertrauen statt Kontrolle“. Tue an diesem Tag etwas, das nicht deinen alten Mustern entspricht. Nutze zwischendurch gerne auch unsere Season-Meditation „Das Kreuz der Anhaftung“, um in dieser Season immer wieder zu spüren, was du hältst und was du öffnen darfst.

Diese Reise durch die Scorpio Season trägt nur eine Botschaft in sich…

„Was du aus Liebe hältst, macht dich weit und was du aus Angst hältst, macht dich eng.“

Das fixe Kreuz zeigt dir, woran du festhältst und befreit dich, wenn du es erkennst. Eine offene Hand kann nicht nur loslassen, sie kann auch empfangen, während eine geschlossene Faust zwar festhält, aber nichts Neues tragen kann. Teile gerne in den Kommentaren, woran du nun aufhörst, aus Angst festzuhalten.

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